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Kommentiert: Bauampel, aber keine Baustelle

Ein Kommentar von Peter Stollenwerk

Wäre man ein schadenfroher Mensch, dann könnte man jetzt sagen, dass es am Wochenende den vielen Ausflüglern, die es bei herrlichem Winterwetter in die Eifel zog, nur recht geschah, auch mal erleben zu dürfen, wie es sich anfühlt auf der B 258 im Stau zu stehen– eine Erfahrung, die tausende Eifeler Pendler ansonsten wochentags in umgekehrter Richtung machen.

Aber man kann nicht wirklich Freude empfinden, wenn man sieht wie der durch die innerörtliche Baustelle in Roetgen verursachte Dauerstau zustande kam.

Bis weit hinein in die Himmelsleiter reichte die Blechlawine, und das nur, weil auf der Ortsdurchfahrt zwei Baustellenfahrzeuge standen, die umkurvt werden mussten. Die Bauampel diente allein dazu, den Verkehr daran vorbeizuschleusen. Eine wirkliche Baustelle war nicht erkennbar.

Es ist lobenswert, dass die Verantwortlichen mit der Abänderung der Umleitung für die Bürger Verbesserung und Entspannung erreichen wollten. Das war nur von kurzer Dauer, denn jetzt holte man sich neuen Ärger ins Haus.

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