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Kommentiert: Abschied vom Gewohnten

Ein Kommentar von Peter Stollenwerk

Die Landtagswahl am 14. Mai hat nicht nur die politischen Machtverhältnisse in NRW verändert. Sowohl in der Staatskanzlei in Düsseldorf wie auch bei der Bezirksregierung Köln startet jetzt das große Personalkarussell, wenn massenweise Mitarbeiter in den Ministerien und Dezernaten ausgetauscht werden.

Da werden sich auch die Kommunalverwaltungen in Monschau, Roetgen und Simmerath an viele neue Namen gewöhnen und von vertrauten Kräften Abstand nehmen müssen. Die traditionelle Dauerkritik an der Politik der Landesregierung wird in den Kommunalparlamenten weiter gepflegt werden, nur, dass jetzt die Seiten wechseln und aus den Kritikern Befürworter werden.

Das erwartungsgemäß gute (aber nicht überragende) Ergebnis in der Eifel hat CDU-Mann Axel Wirtz nicht retten können, während SPD-Widersacher Stefan Kämmerling im Vergleich zum Landestrend in den drei Eifelkommunen deutlich weniger einbüßte. Der alte und neue SPD-MdL hat seinen 300-Stimmen-Mini-Vorsprung also nicht allein seiner Heimathochburg Eschweiler zu verdanken.

In der neuen Landesregierung aber dürfte der Zugang für Kämmerling wesentlich schwerer werden als bei den bislang vertrauten Genossen. Seine Arbeit für die Region wird härter werden.

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