Kommentar: Wer die Musik bestellt...

Von: Peter Stollenwerk
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Eifel. Wenn die Winterzeit naht und die Haushaltsberatungen anstehen, dann laufen auch die Kommunalparlamente zu Hochform auf, denn es naht der kommunalpolitische Höhepunkt des Jahres.

 Der Kommunalpolitiker an sich verdirbt dem Bürger nur ungern die weihnachtliche Vorfreude, aber in der Regel lässt es sich nicht vermeiden, dass ein neues Jahr auch neue Belastungen bringt, so wie 2016 in der Gemeinde Simmerath, wenn neben der Gewerbesteuer auch die Grundsteuer B nach fünf Jahren Stillstand um 8,8 Prozent steigt. Man kann darüber streiten, ob die daraus resultierenden jährliche Zusatzkosten von 20 bis 40 Euro pro Eigenheim die Hausbesitzer finanziell überfordern, aber die Erhöhung ist konsequent.

Trotz aller Sparbemühungen hat die Gemeinde Simmerath in den zurückliegenden Jahren immer noch offensiv investiert. Das haben die Bürger, beziehungsweise ihre Vertreter so gewollt, und wer die Musik bestellt, soll sie auch bezahlen – und zwar sofort und nicht auf Pump. Es gibt selbstverständlich auch andere Einnahmequellen als Steuererhöhungen. Wenn in Kürze der Etatentwurf offen ausgelegt wird, sind aus der Bürgerschaft Vorschläge aller Art zur Verbesserung der Gemeindefinanzen bestimmt gerne gesehen.

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