Monschau - Kochen für den guten Zweck: Erlös für Reisbauern in Bangladesch

Kochen für den guten Zweck: Erlös für Reisbauern in Bangladesch

Von: Celine jahns
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Reger Betrieb herrschte vergangenen Mittwoch in der Küche der St. Ursula Mädchenrealischule: Die Schülerinnen kochten für die Misereor-Spendenaktion. Foto: Celine Jahns

Monschau. In der Schulküche der St. Ursula Mädchenrealschule in Monschau herrschte reger Betrieb: Unter der Leitung ihres Klassenlehrers Markus Walter, wuselten etwa 17 Mädchen der Klasse 7c durch die Küche, pürierten Früchte, schmeckten Milchshakes ab oder suchten große Töpfe, in denen sie rund drei Kilogramm Reis kochten.

Den ganzen Mittwoch hatte die Klasse die Schulküche sowie den Schulkiosk eingenommen und zu ihrem Revier erklärt: anstelle von Laugenstangen und belegten Brötchen wurden hier selbst gemachte Milchshakes und Smoothies und in der zweiten Pause kleine Reisgerichte verkauft. Der Grund: Die Schülerinnen sammelten Geld, aber nicht, um es sich in die eigene Tasche zu stecken. Im Rahmen der Aktion „Wir haben den Hunger satt“ wird das eingenommene Geld über die Hilfsorganisation Misereor nach Bangladesch geschickt, um dort ansässige Reisbauern bei der Instandhaltung ihrer Ernte zu unterstützen.

„Häufig gibt es da Überflutungen oder Käfer, die den Reis wegfressen. Deswegen leiden die Menschen Hunger“, erzählt eine der Schülerinnen, „man hat uns davon erzählt und da wollten wir helfen“. Aus diesem Grund gab es auch ein Reisgericht, ein Symbol für das Vorhaben der Klasse, den Reisbauern in Bangladesch zu helfen.

Aktion kommt gut an

Im Hinblick auf die Höhe der zu spendenden Einnahmen wollte die Klasse an vergangene Erfolge anknüpfen. Schon im letzten Jahr hatten die Mädchen durch das Verkaufen von Kuchen am Elternsprechtag rund 500 Euro gesammelt. Nach dem Stand von Mittwochabend ist ihnen dieser Erfolg mit ungefähr 460 Euro wiederholt gelungen. Alle verwendeten Lebensmittel, von der Milch bis hin zum Reis, brachten die Schülerinnen selbst mit oder bezahlten sie zum Teil aus eigener Tasche ohne dafür eine Entschädigung zu erwarten.

Sogar den erfahrenen Koch eines Aachener Hotels konnten die Mädchen auf ihre Seite ziehen. Dirk Heynen aus Konzen unterstützte die Mädchen in der Schulküche: Zusammen bereitete man das Reisgericht vor und achtete auf die richtige Würzung. Auch bei der Schülerschaft kam die gesamte Aktion ganz gut an: „Das ist mal was anderes und geschmeckt hat es auch noch.“

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