Kloaken-Haus: Selbst die Tapete muss von den Wänden

Von: ess
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Dedenborn. Bis heute muss das Haus in Dedenborn, das von 36 Hunden, drei Katzen und einem Papagei über einen längeren Zeitraum in eine Kloake verwandelt worden ist völlig entrümpelt sein.

Auch die Tapeten müssen von den Wänden entfernt werden und die Böden bis auf den Estrich, damit das Gebäude nach Forderung der Gesundheitsbehörde vollständig desinfiziert werden kann. Die „katastrophalen hygienischen Zustände”, so Kreis-Pressesprecher Holger Benend, hatten das Haus unbewohnbar gemacht.

Die fünfköpfige Familie, welche de Tiere dort gehalten hat, logiert derweil auf einem Campingplatz, soll aber demnächst in ihr Haus zurückkehren dürfen.

Eingeschaltet ist auch das Kreisjugendamt, weil zwei der Kinder noch minderjährig sind. Nach Aussage von Holger Benend, sei das Haus zwar „recht verwahrlost”, doch habe des Jugendamt keine Anzeichen für eine so genannte Kindeswohlgefährdung entdeckt, so dass keine weiteren Maßnahmen der Behörde für die 16 und 17 Jahre alten Jugendlichen erforderlich seien.

Für die Familie sei diese Situation „sehr aufreibend” gewesen. Deshalb hat der Kreis sich laut Benend entschlossen, eine „familienpädagogische Hilfe”, sprich einen Familienhelfer zur Verfügung zu stellen.
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