Klimafreundlicher Urlaub ist auch in der Eifel möglich

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Der Rureifel Tourismus geht mit dem Trend und ermöglicht klimafreundlichen Bildungsurlaub.

Nordeifel. Die Nachfrage nach klimafreundlichen Urlaubsangeboten steigt. Eine Umfrage ergab jüngst, dass sich 40 Prozent der Deutschen einen möglichst umwelt- und ressourcenschonenden Urlaub wünschen (FUR, Reiseanalyse 2013). Die Naturerlebnisregion Eifel bietet mit einem vielfältigen Angebot für die ganze Familie hierfür die besten Voraussetzungen.

Mit dem Projekt KlimaTour Eifel hat der Naturpark Nordeifel zusammen mit vielen regionalen Partnern ein Bündel an Maßnahmen zusammengestellt, darunter auch die Entwicklung von klimafreundlichen Urlaubsangeboten. In diesem Zusammenhang hat der Rureifel Tourismus e.V. mit Geschäftsführer Gotthard Kirch sein Erfolgsprodukt „Bildungsurlaub auf dem Wildnis-Trail“ unter die Lupe genommen: Der Wildnis-Trail ist ein von der Nationalparkverwaltung Eifel initiiertes Wanderarrangement, das einmal längs durch das gesamte Großschutzgebiet führt.

Sämtliche Landschaften des Nationalparks können auf den 85 Kilometern zwischen Monschau-Höfen im Süden und der nördlichen Spitze bei Hürtgenwald-Zerkall erlebt werden (www.wildnis-trail.de). Der Rureifel Tourismus e.V. hat den fünftägigen Bildungsurlaub zum Wildnis-Trail nun gemeinsam mit den Anbietern, der „Heinrich-Böll-Stiftung“ und dem „Bildungswerk neues lernen“ unter dem Aspekt der Klimafreundlichkeit optimiert und CO2-Emissionen über zertifizierte Klimaschutzprojekte kompensiert. Das heißt, angefallene CO2-Emissionen werden beispielsweise durch Investitionen in Aufforstungsprojekte wieder gebunden.

Für den gesamten Bildungsurlaub fallen zwei Tonnen CO2-Emissionen an, die über das Klimaschutzprojekt Soddo Community Managed Reforestation, Äthiopien kompensiert werden. Was Klimafreundlichkeit bedeutet, kann der Gast im Übernachtungsbetrieb der Bildungsurlaubs-Pension Haus Diefenbach live miterleben. Die Pension gehört zu den sieben klimafreundlichen Gastgebern, der Initiative KlimaTour Eifel – Netzwerk Klimaschutz und Tourismus und wurde mit der besten Energieeffizienzklasse A ausgezeichnet. Hier werden beispielsweise Produkte der Regionalmarke Eifel verwendet und das Warmwasser über Sonnenenergie aufgeheizt.

Auf Bus und Bahn umsteigen

Da das größte CO2-Einsparpotenzial für den Tourismus der Eifel in der Mobilität liegt, werden die Teilnehmer des Bildungsurlaubs gebeten, bei ihrer An- und Abreise auf Busse und Bahnen umzusteigen oder Fahrgemeinschaften zu bilden. „Besonders einfach gelingt der Umstieg auf Bus und Bahn mit dem neuen kostenfreien Gäste-Ticket Erlebnisregion Nationalpark Eifel, das aktuell 16 Gastgeber in der Erlebnisregion ihren Übernachtungsgästen zur Verfügung stellen.

Dadurch ermöglichen sie den Urlaubern eine kostenfreie ÖPNV-Nutzung im gesamten Verkehrsverbund Aachen und Rhein-Sieg“, erläutert Gotthard Kirch, Geschäftsführer Rureifel Tourismus. Die Projektinitiative „KlimaTour Eifel“ wurde im Projektwettbewerb „Erlebnis.NRW – Die besten Ideen für Tourismus und Naturerlebnisse in NRW“ ausgewählt. Die Europäische Union und das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen sowie die Städteregion Aachen und die Kreise Düren und Euskirchen fördern das Projekt.

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