Kleine Männchen sollen Autofahrer bremsen

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Gemeinde Roetgen stellt Plastikmännchen auf, um Autofahrer zu bremsen. Foto: A. Gabbert

Eifel. Felix Vorsicht und Benny Brems heißen die beiden Plastikmännchen, die die Gemeinde Roetgen vor dem verkehrsberuhigten Bereich zwischen Rathaus und Grundschule aufstellt, wenn die Kinder in die Schule kommen oder nach Hause gehen.

Sie sollen die Autofahrer daran erinnern, langsam zu fahren und sich an die vorgeschriebene Schrittgeschwindigkeit zu halten. Die liegt bei etwa 7 km/h. Wie eine Geschwindigkeitsmessung ergeben hat, fahren dort aber nur 20 Prozent der Autofahrer weniger als 10 km/h. 50 Prozent fahren bis zu 20 km/h, 20 Prozent bis zu 30 km/h und 10 Prozent mehr als 30 km/h. Einzelne Fahrer haben auf dem kurzen Stück auch schon 70 km/h erreicht. Viele der Autofahrer sind Eltern, die ihre Kinder zur Schule bringen oder dort abholen.

„Eigentlich sollte man die Eltern daran erkennen, dass sie besonders langsam fahren. Das ist aber nicht der Fall“, sagt der Leiter des Ordnungsamtes, Dirk Recker. Oft seien die Eltern auch uneinsichtig, wenn sie von den Lehrerinnen darauf angesprochen würden. Recker hofft, das Felix Vorsicht und Benny Brems nun die Autofahrer etwas bremsen. „Wenn sie sich schon nicht an die Schrittgeschwindigkeit halten, dann wenigstens, wenn die Männchen draußen stehen und die Kinder unterwegs sind“, sagt Recker.

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