Kleine Handwerker zeigen großes Geschick

Von: hes
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29 Kinder aus der gesamten Nordeifel erleben derzeit die Ferienspiele der handwerkskammer im Simmerather BGZ. Der Clou ist natürlich ...
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... die Wasserrutsche, die die Nachwuchs-Straßenbauer gebaut haben.
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Auch ein Eifeler Fachwerkhaus wird von den Kindern im Laufe der Ferienspiele fachmännisch zusammengezimmert und gebaut. Foto: H. Schepp

Simmerath. Es klingt eigentlich wie immer an den großen Hallen des BGZ in Simmerath: Da wird gehämmert, geklopft oder gesägt und ab und zu erklingt lautstark ein Kommando, wie man es von einer Baustelle kennt. Ungewöhnlich ist nur das laute Kinderlachen, das dazwischen zu vernehmen ist. Denn an diesem sonnigen Morgen sind hier keine Auszubildenden und keine jungen Meister am Werk.

Es sind die 29 Kinder der diesjährigen Ferienspiele der Handwerkskammer Aachen. Zum vierten Mal bereits bietet die Interessenvertretung aller Handwerksgewerbe im Bezirk Aachen diese Ferienaktion für Kinder zwischen neun und 15 Jahren auch in Simmerath an, nachdem man damit an der Bildungseinrichtung in Aachen schon seit 2010 gute Erfahrungen gemacht hatte.

„Wir möchten bei den Kindern und Jugendlichen Freude erzeugen in Verbindung mit Handwerk und ihnen damit eine Abwechslung zum Schulunterricht bieten“, sagt Wilhelm Grafen, Geschäftsführer der beiden Bildungszentren der Handwerkskammer. „In Simmerath steht das Ganze diesmal unter dem Motto Abenteuer Handwerk und Mittelalter“, erklärt Norbert Mauel, der Verwaltungsleiter des Berufsbildungs- und Gewerbeförderungszentrums in der Eifel.

Wie immer hatte die Kammer auf ihrer Internetseite und auf Plakaten und Flyern in den Mitgliedsbetrieben für die Ferienspiele geworben und eine gut Resonanz erfahren. „Die meisten Teilnehmer sind Wiederholungstäter und sind wieder gekommen, weil es ihnen letztes Mal so gut gefallen hat“, freut sich Wilhelm Grafen. „Und manche bringen dann noch gleich einen Freund oder eine Freundin mit“, ergänzt Norbert Mauel.

Rundum versorgt

Die 29 Ferienkinder sind in dieser Woche rundum versorgt. Bereits ab 8 Uhr in der Frühe finden sie sich im Freizeitzentrum des BGZ ein und können hier auf Wunsch auch frühstücken und Mittag essen. Ab 9 Uhr geht es dann in die verschiedenen Gruppen, die von erfahrenen Ausbildungsmeistern geleitet werden. „Wir sind mit unseren Lehrgängen auch an die schulischen Sommerferien gebunden, und so können wir die freien Kapazitäten hier für die Ferienspiele nutzen“, sagt der Geschäftsführer der Ausbildungszentren.

Und so schnuppern die jungen Teilnehmer ganz spielerisch und mit hohem Spaßfaktor in das Thema Handwerk hinein. Richtig toll sieht schon am zweiten Tag der Ferienspiele ein kleines Fachwerkhaus aus, das die Kinder vor der Halle der Zimmerer mit großem Eifer zusammengezimmert haben.

In einer anderen Halle fertigen die Kinder tolle Wandbilder, die wie das Gesellenstück eines angehenden Stuckateurs aussehen, in Wahrheit aber aus Silikon und somit dehnbar sind. Der „Renner“ sind an diesem sommerlichen Tag aber die Straßenbauer, die statt einer Straße eine riesige Wasserrutsche im Gelände der großen Halle angelegt haben und nun alle „Kollegen“ zum nassen Spaß einladen.

Noch bis Ende dieser Woche dauert der Ferienspaß im BGZ – dann geht bei der Handwerkskammer der Blick nach vorne zur nächsten Werbeaktion – dem großen Tag des Handwerks am 16. September im Aachener BGE.

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