Kleine Gruselgestalten an der Türe

Von: hes
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In schaurigen Kostümen (wie hier in Imgenbroich) ziehen die Kinder von Haus zu Haus und bitten mit artig aufgesagten Sprüchen um Süßes. Foto: H. Schepp

Nordeifel. Vor zehn Jahren klingelten um diese Jahreszeit nur die Verkäufer der Martinsbons oder des Eifeler Heimatkalenders an den Haustüren.

Seit zwei, drei Jahren stehen am Vorabend von Allerheiligen häufiger kleine Gespenster, Vampire, Hexen, Untote und andere schaurige Gestalten vor der Tür und fordern mehr oder minder energisch: „Süßes, sonst gibt´s Saures!”

Die Reaktionen darauf sind recht unterschiedlich: Die einen erfüllen schmunzelnd die Bitte der Kinder, andere machen für „diesen aus Amerika importierten Mist” gar nicht erst die Türe auf und wieder andere sind froh, endlich ihre Karnevalsbonbons loszuwerden oder erschrecken die Geister ihrerseits.

Sei´s drum, so lange keine Eier gegen Hauswände fliegen oder Sachbeschädigungen zurückbleiben, gibt es schlimmeren Besuch an der Haustür. Die Polizei sprach jedenfalls für den Raum Eifel von einer „ruhigen Lage bezüglich Halloween-bedingter Einsätze”.
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