Klavierabend der Musikschule im Bürgersaal des Auklosters

Von: mon
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Großen Applaus ernteten die Schülerinnen und Schüler der Musikschule Monschau beim Klavierabend im Bürgerhaus. Im Februar folgt schon das nächste Konzert. Foto: V. Monterey

Monschau. „Wie viel Leidenschaft und Arbeit darin steckt“, so Klavierlehrer Axel Jansen, bewies die hervorragende Darbietung der zehn jungen Schülerinnen und Schüler der Musikschule Monschau im Bürgerhaus des Auklosters am vergangenen Samstagabend.

Zur Eröffnung des Klavierkonzerts begrüßte Harrie Boers, Leiter der Musikschule Monschau, die zahlreich anwesenden Gäste, meist Eltern und Geschwister, und lud zu dem folgenden Programm mit sehr „hohem Niveau“ ein. Joel Kamp begann kraftvoll das Konzert mit dem Stück „Skyfall“ von Adele. Sophie Cremer folgte mit „God help the outcasts“ von A. Menken.

Zum ersten Mal vor Publikum spielte anschließend Lena Mertens. Zuerst gemeinsam mit der Klavierlehrerin Christiane Steegmans „Rumba“ von G. Hengeveld, dann allein „Sicilienne“ von G. Fauré. „Dafür habe ich ein bis zwei Monate geübt, dann liegenlassen und nun zum Konzert wieder einstudiert“, so Sophie anschließend. Jannis Larscheid präsentierte „River flows in you“ von Yiruma – eine fast fehlerfreie und schöne Darbietung – ganz ohne Noten. Dann kam Christoph Hardt mit dem Stück „To Zanarkand“ von N. Uematsu an die Reihe. „Das Stück stammt aus dem Computerspiel „Final Fantasy“. Er habe es „bei YouTube gefunden und die Noten heruntergeladen“, berichtete der Siebzehnjährige, der schon seit sechs Jahren Klavier spielt, nach dem Konzert.

Die Schüler dürfen die Stücke selbst aussuchen und „entscheiden sich meist für Stücke, die sie bewegen“, erklärte Jansen. Enorm ist die Virtuosität und auch das Durchhaltevermögen, wenn beim öffentlichen Vorspiel mal etwas daneben geht. „Sie spielen sehr ruhig und beherrscht weiter“, lobte Jansen.

Dann kam Malina Mayer mit „Back to Life“ an die Reihe und anschließend, sehr schön und eindringlich, Sandra Schepers mit „Fly“ von L. Einaudi. Auch Yannik Paulus spielte mit viel Elan und ohne Noten das Stück „Alone“. „Erstaunlich, wie viele Noten schon in so einen kleinen Kopf hineinpassen“, resümierte der Klavierlehrer.

Es folgte Lisa Kirch mit „Rondo alla turca“ von W. A. Mozart und einer Eigenkomposition. „Es ist schön, wenn das eigene Ich einen Ausdruck findet“, lobte Steegmans.

Den Abschluss des Konzertes bildete Nele Urmes, die schon seit sieben Jahren Klavier spielt und dennoch immer noch „ein wenig aufgeregt“ ist vor jedem Konzert. Mit „Impromptu Opus 90/IV“ von F. Schubert bewies sie abermals ihr Können. „Eine Leistung, die sich bei Jugend musiziert sehen lassen kann“, so Boers. Sowohl Schüler, Lehrer und Eltern waren zufrieden. So auch die Mutter von Christoph Hardt, eben einfach, „weil er so gern spielt“. Mit großem Applaus wurden die Künstler entlassen.

Dabei ging das Dankeschön auch an die Eltern, die das Musizieren der Kinder so tatkräftig unterstützen. Zudem galt der Dank auch der Stadt Monschau für die Bereitstellung eines neuen Flügels, der mit seinem wundervollen Klang ein jedes Konzert gelingen lässt.

Das nächste Konzert der Musikschule Monschau findet am Samstag, 15. Februar, um 19.30 Uhr im Bürgersaal. Dann werden die Querflöten, Blech- und Schlagzeugspieler ihr Können zeigen.

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