Klasse Programm: Seniorensitzung der KG Schmedter Grieläächer

Von: ale
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Herrengedeck: 12 Männer zwischen 18 und 55 brachten eine Hommage an Elvis. Foto: A. Lauscher

Schmidt. Mit einem karnevalistischen Programm der Spitzenklasse, dazu Kaffee und Kuchen, wurden die Senioren von Schmidt am Sonntag im Saal des „Schützenhof“ verwöhnt: Die KG Schmedter Grieläächer und der Pfarreirat hatten zur Seniorensitzung eingeladen.

Die Session ist diesmal mit „The Fifties“ überschrieben, entsprechend dem Motto prangt mitten im tollen Bühnenbild ein Cadillac. Auch die Musikbox und eine wunderschöne Tankstelle aus den 50er-Jahren runden das Bild ab. Da verwundert es nicht, dass sich Präsident „Kämmen“ als Begleitung Marilyn ausgesucht hatte, Florian Deuster mimte perfekt die schnuckelige Blondine. Eine bunt kostümierte, bestens aufgelegte Narrenschar begrüßte die „Minis“ und Tanzmariechen Kira. Für den gelungenen Auftritt des talentierten Nachwuchses gab es viel Applaus.

Köstlich amüsierte man sich über den Sketch der Landfrauen; die hatten ein großes Problem mit einem Huhn, das Eier beim Nachbarn legte. Brigitte Stollenwerk als Frau Tritsch, Mechthild Dick als Frau Tratsch und Maria Schlepütz als Richter setzten mit ihrem witzigen Spiel einen Glanzpunkt.

Neuer Pfarrer überrascht

Mit ihrem feschen Tanz erfreute die Juniorengarde die Gäste; dann kam der Herr Pastor auf die Bühne und sorgte für eine faustdicke Überraschung. Stefan Kaiser ist seit Oktober in der Schmidter Pfarre St. Hubertus tätig, aber die Wenigsten werden wohl bisher sein komödiantisches Talent gekannt haben. Richtig schlitzohrig erzählte er ein paar Anekdoten aus dem Beichtstuhl, alle horchten aufmerksam, um sich nur ja keine Pointe entgehen zu lassen. Pastor Kaiser erläuterte den Unterschied zwischen der Mafia und dem Bischöflichen Generalvikariat: „Die Mafia trägt Schwarz und arbeitet effektiv, und sie ist katholisch!“ Die Schäfchen von St. Hubertus waren so begeistert, dass sie eine Rakete losließen.

„Las Chicas“ kamen afrikanisch daher und zeigten einen fantasievollen, rhythmischen Tanz. „Herrengedeck“ lautet der Name einer Formation, die sich in den letzten Jahren zum Publikumsliebling gemausert hat. Diesmal kamen die Zwölf als Elvis und riefen helle Begeisterung hervor mit ihrem schweißtreibenden Tanz zu Rock’n Roll-Musik – inklusive Akrobatik und Beckenschwung.

Über die freundliche Bewirtung während der Pause freuten sich die Gäste sehr, ungezählte Kuchenspenden waren eingegangen. Auch die „Mamacitas“ entführten in die 50er Jahre: In pinkfarbenen Röcken und mit blonden Perücken legten sie einen gekonnten Rock’n Roll aufs Parkett. „Aschenbrödel“ spielten Mitglieder der KG, allerdings mit ulkiger Rollenbesetzung, da blieb kein Auge trocken.

Zum Schluss brachte „Dä Engelbäät“ mit seiner Posaune den Saal in Hochstimmung, da wurde gesungen und geschunkelt; viele Besucher bedankten sich herzlich beim Organisationsteam für den wunderschönen Nachmittag.

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