Roetgen - Klarer Sieg für die Roetgener Handballerinnen

Klarer Sieg für die Roetgener Handballerinnen

Von: Kurt Kaiser
Letzte Aktualisierung:
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Im Team-Time-out hat der Trainer der Roetgener Handballdamen, Eric Ortmann, die richtigen Worte gefunden. Nach anfänglichen Schwächen trumpfte die Mannschaft nachher groß auf. Foto: Kurt Kaiser

Roetgen. Einen Heimsieg gegen den SSV Nümbrecht hatte Eric Ortmann, der Trainer der Handballdamen des TV Roetgen, vorher schon eingeplant.

Dass seine Mädels die Oberbergischen aber mit einer deutlichen 15:28-Niederlage wieder auf die Heimreise schicken würden, hatte auch der Coach nicht auf der Rechnung: „Wir waren nur in der ersten Viertelstunde unkonzentriert, dann haben wir aber ins Spiel gefunden, haben in der Abwehr gut gestanden und hochverdient gewonnen.“

Nach einigen Fehlversuchen der Rot-Gelben, die in dieser Saison Schwarz und Rot gekleidet sind, dauerte es bis zur 4. Minute, ehe Anne Fischer auf 1:2, 2:4 und 3:5 verkürzen konnte. Lisa Cosler traf zum 4:5. Bis zur 22. Minute konnten die Gäste ihren knappen Vorsprung halten, ehe Eva Deutz per Siebenmeter zum 9:9 traf. Lisa Cosler sorgte dann für die erstmalige Führung, die Laura Gilliam mit zwei weiteren Toren auf 12:9 ausbaute.

Beim Seitenwechsel führten die Einheimischen 13:10. In der ersten Hälfte der zweiten Halbzeit wurde dann immer deutlicher, dass die Mannschaft aus dem Oberbergischen in Halbzeit eins ihr Pulver verschossen hatte. Die TV-Damen bauten ihre Führung bis zur 50. Minute auf 25:14 aus. In den Schlussminuten traf Anne Fischer noch zweimal und holte sich noch eine Zwei-Minuten-Strafe ab.

Laura Gilliam setzte den Schlusspunkt zum 28:15-Endstand. „Mit der Abwehrleistung in der zweiten Halbzeit können wir sehr zufrieden sein, in der haben wir nur fünf Gegentore kassiert“, so der Coach. Trotz der guten Mannschaftsleistung durfte Anne Fischer, die 13 Tore erzielte, sich ein Sonderlob des Trainers abholen.

Am ersten Wochenende der Herbstpause steht für die Roetgener Handballdamen am Samstag (Anwurf 17.45 Uhr in der Halle an der Rosentalstraße) das Halbfinalspiel im HVM-Pokal gegen Polizei Köln auf der Agenda. Erst vor wenigen Wochen waren die Kölnerinnen zum Meisterschaftsspiel in Roetgen zu Gast und nahmen eine 17:21-Niederlage mit in die Domstadt. „In dem Spiel ging alles noch etwas holprig bei uns.

Ich glaube, dass wir mittlerweile etwas weiter sind und wir es im Pokalspiel besser machen, als in der Meisterschaft“, so Eric Ortmann, der mit dem Pokalendspiel plant gegen den aktuellen Tabellenführer der Nordrheinliga, TV Strombach, der das Halbfinalspiel gegen den Ligakonkurrenten, TSV Bonn, mit einem 26:25-Sieg für sich entscheiden konnte und als erster Endspielteilnehmer feststeht. Das Finale ist für den 25. November an einem noch nicht bekannten Spielort terminiert.

Ohne Cosler und Leblanc

Aus personeller Sicht muss der Trainer weiterhin auf Laura Cosler und Anna Leblanc verzichten. Krissi Plum wurde nach ihrer langen Verletzungspause gegen Nümbrecht schon sporadisch eingesetzt, dürfte aber zukünftig mit längeren Einsatzzeiten rechnen.

Für den TV Roetgen erzielten folgende Spielerinnen gegen den SSV Nümbrecht die Tore: Anne Fischer (13), Lisa Cosler (6), Laura Gilliam (4), Eva Deutz (3), Sabine Schmal (2).

Gegen den mitbedrohten Konkurrenten BTB Aachen III kassierte die 1. Herrenmannschaft des TV Roetgen am vergangenen Spieltag in der Kreisliga Aachen/Düren eine 18:27-Heimniederlage, die in der Endabrechnung noch weh tun könnte. „Diese Niederlage ist nur schwer zu realisieren, aber wir haben nie Zugriff im Angriff bekommen“, sagte TV Roetgens Co-Trainer Timo Goblet, der Probleme hatte, die am Ende doch deutliche Niederlage zu verkraften.

Die Gruppe aus dem Aachener Kurviertel baute eine 6:3-Führung auf 10:6 aus und nahm einen 13:8-Vorsprung mit in die Pause. Im zweiten Spielabschnitt wurde dann immer deutlicher, dass die Rot-Gelben aus beruflichen Gründen nur selten gemeinsam trainieren können. Bei den Rot-Gelben lief in Halbzeit zwei nur wenig zusammen, das nutzten die Burtscheider und zogen uneinholbar auf 24:15 davon. „Jetzt stehen wir mit dem Rücken zur Wand, aber ohne gemeinsames Training wird es schwer, da unten wegzukommen“, hat Timo Goblet sich auf eine Zittersaison eingestellt.

Folgende Spieler erzielten für den TV Roetgen die Tore: Daniel Cloots und Christian Strutz (beide je 4), Mike Cremer und Timo Goblet (beide je 3), Tom Bartos (2), Nils Schartmann und Florian Meier (beide je 1).

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