Klare Meinung zu Schule und Einzelhandel

Von: heg
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Roetgen. Mit der Aufstellung ihrer Direktkandidaten für die 13 Wahlkreise sowie für die Reserveliste bereiteten sich die Roetgener Liberalen auf die Kommunalwahlen 2009 vor. Im Restaurant Kim´s Asia begrüßte der Vorsitzende Dr. Georg Dittmer dazu auch den Vorsitzenden der Kreis-FDP, Dr. Werner Pfeil.

Auf Nachfrage von Hans-Jürgen Moll, der sich um das Direktmandat im Wahlkreis 10 bewirbt, erläuterte Dr. Georg Dittmer die Haltung der FDP zur Schulerweiterung. Insbesondere im Hinblick auf die geplante Aula habe er in Teilen der Bevölkerung Unverständnis festgestellt, erklärte Moll.

Für ihre eigenen Vorstellungen zu einer sinnvollen Schulerweiterung unter Aufgabe der Schwimmhalle habe die FDP keine Zustimmung gefunden, trotz der immensen Sanierungskosten für Gebäude und Technik solle diese erhalten bleiben. Die Aula hingegen sei unverzichtbar für Schule und Vereine, betonte der Vorsitzende. Geschäftsführer Hendrik Hackmann ergänzte, dass man sich bei der Wahl unter zwei Möglichkeiten für die aus Sicht der Liberalen bessere entschieden habe. Die Gründe dafür müssten im Wahlkampf thematisiert werden.

Als Bürgermeisterkandidat unterstützt die FDP den CDU-Kandidaten Michael Seidel. Als Kandidatin im gemeinsamen Wahlkreis Roetgen/Walheim für den Städteregionstag sprachen sich die Roetgener Liberalen für Gretel Opitz aus. Monika Müller-Zwingmann empfahl die seit Jahren gut bekannte Aachenerin, die sich wegen Krankheit nicht selbst vorstellen konnte, als eine sehr gute Kandidatin, die sich engagiert für die Interessen der FDP einsetze.

In der Vorstellung des Wahlprogramms erklärte Dr. Georg Dittmer zum Schwerpunkt Bauen und Wohnen, dass die FDP bei der sich ausbreitenden zu engen Bebauung auf zu kleinen Grundstücken und einer teilweisen Verstädterung einen mäßigenden Einfluss geltend machen wolle. Als mögliche Standorte für einen Discounter und/oder Vollsortimenter sehen die Liberalen nach wie vor entgegen der ablehnenden Haltung der Ratsmehrheit die Grundstücke an der Hauptstraße oder an der Bundesstraße.

In der gegenwärtigen Situation setze sich seine Fraktion für ein Versorgungszentrum an der Ecke Bundesstraße/Faulenbruchstraße ein. Ein solches Projekt würde auch die südliche Ortseinfahrt städtebaulich aufwerten. Keinesfalls könnten die Liberalen jedoch ein vergrößertes Versorgungszentrum an der Rosentalstraße gutheißen.
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