Monschau - Kitsch am Bau soll keine Chance haben

Kitsch am Bau soll keine Chance haben

Von: P. St.
Letzte Aktualisierung:
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Bei Sprossenfenstern gibt es keine Diskussion: Sie sind auch weiterhin unverzichtbarer Bestandteil im überarbeiteten Ortsstatut für die Altstadt Monschau. Foto: P. Stollenwerk

Monschau. Das einheitliche und durchweg erhaltene historische Ensemble ist unbestritten das größte Kapital der Altstadt Monschau. Um die Bürger dabei zu unterstützen, mit diesem Erbe auch bewusst und verantwortungsvoll umzugehen, wurde bereits vor über 100 Jahren das erste Ortsstatut erlassen.

Dieses Regelwerk aus dem Jahre 1908 dient der Erhaltung der historischen Bausubstanz des Stadtkerns.

In einer zweijährigen Phase der Diskussion und Abwägung wurde das Ortsstatut jetzt den aktuellen Erfordernissen angepasst, und das Ergebnis dem Planungsausschuss vorgestellt. Der wichtigste Unterschied: Die Altstadt Monschau wird jetzt in zwei Geltungsbereiche aufgeteilt, in den historischen Stadtkern und die Randbereiche.

Im Planungsausschuss herrschte Einigkeit darüber, dass das Ortsstatut in der überarbeiteten Form weiterhin eine wesentliche Grundlage darstellt, das Bild der Altstadt zu erhalten, selbst wenn es kein Allheilmittel gegen schlechten gestalterischen Geschmack sein kann.
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