Kirmesfeierlichkeiten: Kurzes Hahneköpfen in Strauch

Von: breu
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Nach einem selten kurzen Wettkampf gelang es Frank Scheen den „Hahn zu köpfen“ und er ließ sich als neuer Hahnenkönig von Strauch feiern. Foto: Kornelia Breuer

Strauch. Die Kirmesfeierlichkeiten in Strauch hatten ihren Höhepunkt im großen Jubel der Festplatzbesucher am Montagabend. Nach nur 49 Hieben löste sich der hölzerne Hahnenkopf und die Straucher konnten ihrem neuen Hahnenkönig gratulieren.

Begonnen hatte die diesjährige Kirmes am Samstag. Mit einem Festzug wurde zunächst der amtierende Hahnenkönig Stefan Breuer zu Hause abgeholt. Dann wurde Auf der Hof die Kirmes „ausgegraben“ und unter musikalischer Begleitung von Musik und Trommler- und Pfeiffer-Korps (TPK) zum Festplatz gebracht. Dort verbrachte man einen schönen Abend bei Musik und Tanz.

Am Sonntag wurde der Festtag von den Kirchenglocken eingeläutet. Im Festgottesdienst wurden unter anderem die neuen Messdiener vorgestellt. Petrus hatte ein Einsehen und bescherte den Strauchern angenehmes Sommerwetter für ihr Pfarrfest.

Alle Dorfvereine beteiligten sich an der Gestaltung, außerdem nahmen dieses Jahr erstmalig die Bewohner des ABK-Wohnheimes mit einem Spieleangebot am Pfarrfest teil. Das reichhaltige Angebot von Mittagstisch, Cafeteria und Grill ließ die Dorfbewohner und ihre Gäste gerne auf dem Platz am Pfarrheim verweilen. Rechtzeitig zum Fußballspiel endete das Fest mit der großen Tombola.

Vor 20 Jahren hatte das Ortskartell Strauch die alte Tradition des Hahneköpfens wieder aufleben lassen. Damals schlug man noch auf einen echten toten Hahn im Weidenkorb. Der erste Hahnenkönig Wolfgang Schmitt und viele seiner Nachfolger waren nun am Montag wieder dabei und erlebten, wie vier motivierte Kandidaten auf den Titel hinarbeiteten.

Moderator Raimund Löhrer begrüßte die Anwesenden und bedankte sich herzlich bei Hermann Küpper, der seit einigen Jahren einen Hahnenkopf aus Holz, der aus einem Zinkeimer baumelt, gestaltet. Nach einer knappen Stunde erbitterten Kampfes schaffte Frank Scheen es den Kopf vom Eimer zu lösen und ließ sich von Freunden und Gästen feiern.

Bis ein Uhr in der Frühe verbrachte man vergnügliche Stunden um dann in einem stattlichen Zug, begleitet von einigen Trommlern und Flötisten wieder zum Ausgangspunkt der Feier zurückzukehren um die Kirmes Auf der Hof zu begraben.

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