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Kirchenumbau: Heimatverein möchte Kritikpunkte klären

Von: P. St.
Letzte Aktualisierung:
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Der geplante Rück- und Umbau der Pfarrkirche Konzen wird in der Bevölkerung kontrovers diskutiert. Der Heimatverein bemüht sich nun um eine Lösung der kontroversen Punkte.

Konzen. Der geplante Um- und Rückbau der Pfarrkirche Konzen wird in der Bevölkerung heftig und kontrovers diskutiert. Zuletzt berichtete die Lokalredaktion am 3. Januar 2014 über eine Veröffentlichung im Konzener Pfarrbrief kurz vor Jahresende, worin unter anderem der Heimatverein Konzen zitiert wird.

Mit dieser Darstellung aber ist der Verein nicht einverstanden, weshalb Vorsitzender Manfred Huppertz in Absprache mit dem Vorstand eine Stellungnahme verfasst hat, die die Absicht verfolgt, auf eine friedliche Lösung für alle Beteiligten hinzuwirken.

„Keine Intervenierung“

In dem Schreiben heißt es: „Der Heimatverein hat nach Absprache im Vorstand am 1. August 2012 den Kirchenvorstand in dem zitierten Schreiben gebeten, die Gemeindemitglieder über das Bauvorhaben zu informieren. Zu diesem Zeitpunkt gab es noch keine Informationsveranstaltung, keine Abstimmung und keinen Beschluss des Kirchenvorstandes.“ Erst danach sei die erste Informationsveranstaltung am 6. September 2012 in der Kirche erfolgt und am 12. Dezember 2012 der Beschluss des Kirchenvorstandes, das Bauvorhaben umzusetzen.

Weiter heißt es: „Danach beschloss der Vorstand des Heimatvereins am 29. Januar 2013, nichts weiter gegen den Umbau zu unternehmen und die demokratisch zustande gekommene Abstimmung zu akzeptieren. Eine Intervenierung hat nicht stattgefunden.

„Anzeige war nicht anonym“

Die laut Schreiben des Kirchenvorstands ‚anonyme Anzeige an den Bund der Steuerzahler‘ war nicht anonym und wurde weder durch ein Vorstandsmitglied des Heimatvereins gestellt, noch durch den Heimatverein initiiert.

Der Vorstand des Heimatvereins wird sich in Kürze mit dem Kirchenvorstand treffen, um in einem Gespräch die noch offenen Fragen und Kritikpunkte zu klären“.

Der Kirchenvorstand hatte in den letzten Tagen des Jahres 2013 eine Informationsschrift in Konzen verteilt und darin zum Ausdruck gebracht, dass man sich aufgrund der aktuellen Situation nicht mehr in der Lage sehe, das umfangreiche Projekt des Kirchenumbaus zu realisieren. Als wesentlicher Grund dafür wird der Weggang von Pfarrer Karl-Heinz Stoffels genannt, der bekanntlich die GdG Monschau am 4. Januar 2014 verlassen hat.

In seiner Betrachtung der Historie des Projektes hatte der Kirchenvorstand, der im übrigen erklärte, seine Ämter „mit Ablauf des Jahres 2013 nicht weiter auszuüben“, auch die Kritiker des Kirchenumbaus angesprochen.

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