Kirchenchor und Lyra mit „Medizin für die Seele“

Von: fm
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Nicht nur die Festhalle, auch die Bühne war voll besetzt beim gemeinsamen Herbstkonzert von Lyra und Kirchenchor Höfen. Die gemeinsame Veranstaltung beider Vereine kam wieder bestens beim sachverständigen Publikum an. Foto: Franz Mertens

Höfen. Das gemeinsame Herbstkonzert der Lyra und des Kirchenchores blickt auf eine lange Tradition zurück. Seit 17 Jahren treten die beiden musizierenden Vereine im Herbst einmal gemeinsam auf. Dieses Konzert erwies sich erneut als Zuschauermagnet erwiesen.

Auch beim diesjährigen gemeinsamen Auftritt war die Vereinshalle zum Konzertbeginn voll besetzt. Ein sachkundiges Publikum verfolgte aufmerksam die Darbietungen der Akteure von Beginn an bis in die Abendstunden. Die Musiker hatten in ihren Vorträgen Heiteres und Besinnliches zu bieten. Es wurde nie langweilig.

Die Veranstaltung eröffneten nacheinander die beiden Vorsitzenden der Vereine. Gerd Förster und Roswitha Schmiddem begrüßten die Ehrengäste und stellten das Programm kurz vor. Zu den Ehrengästen zählten neben verdienten Vereinsmitgliedern Pfarrer Karl-Heinz Stoffels mit seinen Mitbrüdern Friedrich Hack und Karl Schnitzler, Ortskartellvorsitzende Marlene Ungermann und Ortsvorsteher Peter Theißen.

Die beiden Vorsitzenden bedankten sich auch bei den zahlreichen Helfern, die im Hintergrund für einen reibungslosen Ablauf des Konzertes sorgten. Durch das anschließende bunt gemischte Programm führte mit viel Sachverstand Christoph Rader. Zu allen Aufführungen gab er eine kurze Erläuterung. Die volkstümliche Musik in Höfen blicke auf eine lange Tradition zurück. Die Musik helfe über die trüben Tage hinweg und sei damit die beste Medizin für die Seele.

Die nachfolgenden musikalischen Darbietungen teilten sich in zwei Blöcke. Im ersten Block waren nacheinander die Lyra und der Kirchenchor auf der Bühne zu sehen und zu hören. Am Ende dieses Blockes standen sie gemeinsam auf der Bühne. Die Lyra startete mit dem Fliegermarsch. Es folgte „You never walk alone“, „Ein bisschen Spaß muss sein“ und Erinnerungen an Hubert Wolff. Der Chor setzte den Start fort mit „Willkommen hier und heut“, „Der Weg zum Glück im Leben“, „Jetzt und heute leben“, den Capri-Fischern und Capriccio.

Es folgten gemeinsam von Lyra und Kirchenchor Heimatmelodien. Zum Abschluss des ersten Blockes bot die Lyra dem Publikum noch die Südbömische Polka, Abba Gold und „Darf ich bitten bei schöner Blasmusik“. Ehe es danach für alle Beteiligten in die große Pause ging, standen zwei Dinge an, die nicht im ausgedrucktem Programm standen. Die Sänger zeigten dem Publikum, wie es bei den Proben gelegentlich zugeht. Im anschließenden Lied von Chorleiter Heinrich Offele war die Rede von Linderung. Die folgte auch sogleich vom Thekenpersonal. Alle Sänger bekamen ein Likörchen.

Hutsammlung für neue Noten

Christoph Rader kündigte danach die Hutsammlung an, denn beide Vereine brauchen Geld für die Anschaffung von neuen Notenblättern. Die Hutsammlung stelle er ganz unter das Motto des früheren Pfarrers Ignaz Hüpgen, das da lautete: „Ich möchte nichts rappeln hören“. Den zweiten Block eröffneten die Sänger mit dem Beitrag „Singen ist Leben“. Es folgten noch „Sing mit mir eine Melodie“, „Frieden“ und „Halleluja“.

Die Lyra bot anschließend „Ein neuer Tag“, „Jive Conny francis“, „Italienische Sehnsucht“, die „Kuschelpolka“ den „Deutschmeister“ und den „Regimentsmarsch“. Ganz ohne Zugabe wollten die Zuhörer ihre Musiker an diesem Tag nicht entlassen. Als gemeinsame Zugabe boten Lyra und Chor zum Abschluss „Adieu mein kleiner Gardeofficier“ und „Freiheitschart“. Mit viel Beifall für alle Akteure schloss das Konzert.

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