Kindergarten St. Hubertus feiert Sommerfest

Von: Günther Sander
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Beim Entenangeln war Geschicklichkeit gefragt, für die Roetgener Kids keine Probleme. Foto: Günther Sander

Roetgen. „Die Sonne hoch am Himmelszelt“ , erklang es am Sonntag aus vielen Kinderkehlen beim Sommerfest des Kindergartens „Blumenwiese“ St. Hubertus in der Roetgener Greppstraße. Leider aber war draußen von der Sonne gar nichts zu sehen, der Himmel hatte sich geöffnet und es regnete.

Dennoch kein Grund für die kleinen und großen Festgäste, sich die Laune gehörig verderben zu lassen. Im Gegenteil: Mit der traditionellen Kinderkirche (diesmal nicht im Pfarrheim) und der damit verbundenen Kräuterweihe wurde der Tage begonnen.

Zuvor waren die Kinder eifrig bei der Sache und engagiert damit beschäftigt, hübsche bunte Sträuße herzustellen, einer schöner als der andere. Da freuten sich Dr. Stephanie Eckert, Katherine Wetzel und Tamara Lepers, die für die Kinderkirche verantwortlich zeichneten und reichlich Lob an die kleinen „Floristinnen“ verteilten.

Zu weiteren Freude fand anschließend die Einsegnung der neuen Räumlichkeiten statt, die nunmehr weitere verbesserte Möglichkeiten schaffen, um noch gezielter mit den Kindern arbeiten zu können, wie Leiterin Bergith Haas deutlich machte. Derzeit tummeln sich 65 Kinder in der Einrichtung, acht Erzieherinnen stehen ihnen zur Verfügung. In den Sommerferien sei die „erste Bauphase“ angefangen und beendet worden, bis Jahresende werde eine zweite für weitere Räumlichkeiten Sorge tragen.

Jetzt gibt es einen großen Nebenraum (früher Waschraum), dazwischen ein anderer Raum sowie neue Waschgelegenheiten und Toiletten. „Und wir haben nun eine Kreativwerkstatt, in der die Gruppen zusammenwachsen sollen“, schwärmt Bergith Haas. Neu sei auch die Gruppenform für die Kinder von vier Monaten bis drei Jahren. „Das alles hat der Umbau ermöglicht“, fügte sie stolz hinzu.

Förderverein zeigt Einsatz

In der zweiten Bauphase wird der Kiga-Betrieb weiter laufen, vorgesehen seien weitere Räume und ein Ausgang ins Freie (als Fluchtweg). „Am Ende wird alles sehr schön“, bilanzierte Bergith Haas.

Das Sommerfest war vom Förderverein mit viel Einsatz mitorganisiert worden. Leider fanden im Freien leider kaum Aktivitäten statt, jedoch in den Räumen des gesamten Hauses herrschte lebhafter Betrieb.

Das Klettergerüst wurde seiner Bestimmung übergeben und sogleich in Beschlag genommen, an anderer Stelle machten sich die Schatzsucher an die Arbeit, um in der Goldgräbergrube fündig zu werden und Edelmetall zu entdecken und auszugraben. Geschicklichkeit war beim Entenangeln gefragt, denn hier gab es auch etwas zu gewinnen.

Im „Schönheitssalon“ ließen sich die Kinder (hauptsächlich die Mädchen) mit Schminke hübsch zurechtmachen. Die Eltern und Großeltern vertieften sich derweil in Gesprächen, am Kuchenbüfett wurde zugelangt, wie auch am Salat- und Grillbuffet. Am frühen Nachmittag stand das gemeinsame Singen auf dem Programm, so dass die „Blumenwiese“ trotz des Regens einen „herrlichen Tag“ erlebte.

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