Monschau - Kinderbuchautorin Sigrid Zeevaert liest Kurzgeschichten in der Stadt

Kinderbuchautorin Sigrid Zeevaert liest Kurzgeschichten in der Stadt

Von: mon
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Der vierjährige Noah Heffran und seine Mutter Sabine (links) sowie Ralf Pauli (hinten) und Beatrix Reichardt (rechts) genossen die Lesung mit Sigrid Zeevaert (mitte). Foto: V. Monterey

Monschau. Welchen Wert das Vorlesen hat, bestätigte eine Lesung am Donnerstag in der Monschauer Stadtbücherei. Die Initiative „Augenblick mal“, eine Aktion im Rahmen des Netzwerkes zur Stärkung und Förderung des Kinder- und Jungendschutzes in der Städteregion Aachen veranstaltete hier eine kostenlose Lesung mit der beliebten Kinderbuchautoren Sigrid Zeevaert im Beisein der Bibliothekarin Beatrix Reichardt und Ralf Pauli vom Amt für Kinder, Jugend und Familienberatung.

Diese Aktion möchte dazu beitragen „Augenblicke“ im Familienalltag zwischen Haushalt, Beruf, Schule und Kindergarten und anderen Verpflichtungen zu schaffen, die heute in der schnelllebigen Welt oft zu kurz kommen. Diese bewusst geschaffenen „Zeitinseln“, in der Eltern ausschließlich für ihre Kinder da sind, sollen ganz gezielt als wertvoll und bereichernd erlebt werden.

Nicht nur Eltern mit kleinen Kindern liebten das, sondern „auch ältere Kinder“, berichtete Zeevaert, die inzwischen 31 Bücher geschrieben hat, sowohl für Kinder und Jugendliche als auch für Erwachsene. Die mehrfach ausgezeichneten und in viele Sprachen übersetzten Bücher bestätigen ihren Erfolg als Autorin.

Wenn die Lesung auch sehr rar besucht war, Zeevaert verstand es schon vorab die Zuhörer in den Bann zu ziehen, egal ob Groß oder Klein. „Ich bin gespannt, wie mein Sohn darauf reagiert, wenn jemand anderes vorliest“, meinte Sabine Heffran.

An diesem späten verregneten Nachmittag gab es einen Auszug aus dem Buch „Keine Angst vor frechen Mädchen“ aus dem Thienemann Verlag zu hören und anschließend eine Geschichte aus „Heute Abend ist was los“ vom Arena Verlag. Geschichten aus „Eine schöne Freude“, eine Gute-Nacht-Geschichte und „Oskars geheimer Ferienplan“ aus dem Gerstenberg Verlag sollten folgen.

Anstatt „einseitig zu konsumieren“, hieße es auch heute, bei der zweiten von insgesamt acht Lesungen im Rahmen dieser Kampagne, „sich fallen zu lassen, ab zu tauchen in eine andere Welt“, so Zeevaert.

Das bewerkstelligte die Schriftstellerin und Mutter von drei Kindern schon in den ersten Minuten des Vorlesens mit ihrer lebendigen, bildlichen Sprache und sehr guter Intonation. Gefesselt verfolgten die Zuhörer die Geschichten.

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