Woffelsbach - Kinder lernen Einmaleins des Segelsports

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Kinder lernen Einmaleins des Segelsports

Von: ale
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35 kleine Rurseekapitäne: Beim Aachener Bootsclub lernen sie eine Woche lang das Segeln. In den Anfängergruppen geht es um das Einmaleins des Segelsports. Die älteren Teilnehmer trainieren schon für Regatten. Foto: A. Lauscher

Woffelsbach. Eine unvergessliche Ferienwoche verbringen die Segelkinder derzeit beim Aachener Bootsclub; die Anlage am Rurseeufer direkt neben dem „Wildenhof“ bietet hierfür ideale Voraussetzungen. 35 Kinder im Alter zwischen sieben und 14 Jahren wollten dabei sein; sie kommen aus Aachen, Köln und aus den Eifelorten rund um den Rursee.

Einige nehmen seit Jahren an dieser Ferienfreizeit teil, die für sie ein unverzichtbarer Programmpunkt in den Sommerferien ist. „Wir haben aber auch Neulinge dabei, die noch nie ein Boot von Nahem gesehen haben“, berichtet Jugendwart Michael Heinsen.

Als die Schar am Sonntag eintraf, wurden zunächst die Zelte aufgebaut, die Ausrüstung wurde kontrolliert, und dann nahmen die jungen Gäste den wunderschönen Platz in Besitz. Hier gibt es hundert Spielmöglichkeiten und vor allen Dingen Wasser. Man stellte gleich fest, dass die Verpflegung super ist, Anke, Jürgen und Nico Marpe sorgen für abwechslungsreiche und gesunde Kost. Sie staunen, was die Kinder mit gutem Appetit so alles verzehren; kein Wunder, denn sie bewegen sich sehr viel.

Feste Regeln und Disziplin

Schon vor dem Frühstück ist Frühsport angesagt, beispielsweise eine Runde joggen oder schwimmen. Nach dem ausgiebigen Frühstück geht’s um 10 Uhr ans Segeltraining. „Im Segelsport sind feste Regeln und Disziplin unerlässlich, ja lebensnotwendig“, bringt Michael Heinsen seinen Schützlingen bei, „denn Wasser und Wind sind unberechenbar.“

Er teilte die Teilnehmer in vier Gruppen auf, zu den beiden Gruppen der Älteren zählen schon richtige „Seebären“, sie sind segelerfahren und trainieren für die Teilnahme an Regatten. Für sie darf der Wind auch mal etwas rauer wehen. In den beiden Anfängergruppen bringen umsichtige Betreuer den Kindern das kleine Einmaleins des Segelsports bei, man ist immer wieder erstaunt, wie rasch die Kinder Fortschritte machen. Alle segeln mit dem kleinsten Boot, dem „Optimist“.

Törn nach Schwammenauel

„Wir freuen uns, dass wieder 14 Betreuer mitmachen“, erzählt Vera Mohren-Huppertz, die seit Jahren zum Team gehört, „mit guten Ideen, Sachkenntnis und viel Herz sind sie für die Kinder da, sogar zum Vorlesen am Abend bleibt noch Zeit.“ Die Liebe zum Segelsport wird meistens in der Familie weitergegeben, weiß sie. Viele Kinder nehmen mehrmals an der Ferienfreizeit teil. So freute sich beispielsweise die 14-jährige Nele aus Köln, die schon seit fünf Jahren dabei ist, hier Freundinnen wieder zu treffen. Und wenn die begeisterten Teilnehmer zu alt für das Feriencamp geworden sind, dann werden sie oftmals Betreuer und geben ihre Freude und ihre Kenntnisse weiter.

Als am Mittwoch nicht gerade sommerliches Wetter herrschte und bei 16 Grad ein kräftiger Wind blies, wollten die Älteren „richtig“ segeln. „Ich bin geflogen“, berichtete strahlend der elfjährige Tim. Ein Höhepunkt der Aktivitäten ist der lange Törn nach Schwammenauel, hier gibt es ein Picknick, damit man gestärkt zurückfahren kann. Und jeder „Opti-Käptn“ ist stolz, diese stundenlange Fahrt gemeistert zu haben.

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