Monschau - Kimundi singt mit Jugendchor aus Brüssel

Kimundi singt mit Jugendchor aus Brüssel

Von: mon
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Der Kinderchor „Kimundi“ mit rund 60 Kindern aus Roetgen und Höfen und der „Berchmans Jeugdkoor“ aus Brüssel überzeugten im Aukloster Monschau. Foto: Vera Monterey
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Der Kinderchor „Kimundi“ mit rund 60 Kindern aus Roetgen und Höfen und der „Berchmans Jeugdkoor“ aus Brüssel überzeugten im Aukloster Monschau. Foto: Vera Monterey

Monschau. „Das ist eine dankbare Arbeit“, kommentierte Manfred Lutter, der gemeinsam mit der Grundschullehrerin Miriam Schlösser die musikalische Leitung des Kinder- und Jugendchors „Kimundi“ innehat, sein Engagement. Am vergangenen Freitag präsentierten sich rund 60 Kinder des Chors in der Monschauer Aukirche.

Zu Gast war der „Berchmans Jeugdkoor“ aus Brüssel unter der Leitung von Sergio Agreda De Ro.

Die jungen Sängerinnen und Sänger zwischen fünf und 14 Jahren eröffneten das Konzert mit einer Eigenkomposition von Schlösser und Lutter, bevor der musikalische Leiter die vielen Gäste – meist Eltern, Großeltern und Geschwister – begrüßte und sich der Gastchor mit rund 70 Kindern zwischen zwölf und 15 Jahren vorstellte, die im Laufe des Abends ein Repertoire aus klassischen und traditionellen Liedern aus aller Welt vortrugen und das Publikum begeisterten.

Kimundi ist ein Jugendchor mit mehr als 60 Kindern, er ist ein Zusammenschluss des Kinderchors Roetgen und Kindern der Heckenlandschule in Höfen. Das pädagogische Konzept des seit Juni 2013 bestehenden Vereins stellt, unabhängig von Begabung und Vorbildung, Freude und Motivation in den Vordergrund. Dem Beifall nach zu urteilen, hat sich das bewährt. Geprobt wird jeweils einmal in der Woche, montags in Höfen, donnerstags in Roetgen. Gemeinsam geprobt wird nur vor den Konzerten und Aufführungen, die mehrmals im Jahr stattfinden.

Der „Berchmans Jeugdkoor“ blickt auf eine lange Geschichte zurück. Er entstand im Jahr 1950 am Sint-Jan Berchmans-Gymnasium in Brüssel als ein reiner Knabenchor. Seit 1994 ist der Chor gemischt.

Die rund 120 Chormitglieder, von denen inzwischen zwei Drittel Mädchen sind, proben zwei- bis dreimal in der Woche während der Schulpausen. Auch dieser Chor tritt mehrmals im Jahr öffentlich auf. Durch den musikalischen Leiter, Dirigenten und zugleich Musiklehrer am Gymnasium, Sergio Agreda De Ro aus Bolivien, werden die Kinder im mehrstimmigen Singen ausgebildet. Ebenso wie die Kinder des Kimundi-Chores sangen sie ohne Noten.

Natürlich waren die Kinder aufgeregt, so auch die neunjährige Mia Trottenberg, die ein Solo vortragen sollte. Recht entspannt hingegen war der siebenjährige Clemens Kerkmann, der erst seit August im Chor singt, „weil ich ja mal Sänger werden will“. Im Laufe des Konzerts legte sich die anfängliche Nervosität. Und schon eines der ersten Stücke, „Can you her me“ von Bob Chilcott fesselte das Publikum. Während des Refrains übersetzten die jungen Sängerinnen und Sänger den Text inJunge S Gebärdensprache, was die Sanftheit des Stückes und die hohen, klaren Stimmen untermalte.

Nach einer abwechslungsreichen Darbietung des Gastchors mit Liedern von Jean Sibelius und Antonin Dvorak, Traditionals aus Irland, Kolumbien oder Afrika und einem Volkslied aus Israel, beschlossen die beiden Chöre gemeinsam das Konzert mit zwei Stücken von Bruno Coulais, aus dem Film „Les Choristes“ (Die Kinder des M. Mathieu). Rauschender Beifall der vielen Besucher belohnte die jungen Künstler.

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