Kilometerfressen für Kinder beim Peakbreak durch die Alpen

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In den Alpen wird er Schmerzen ertragen: Jan Iffert aus Simmerath geht als Mitarbeiter der Raiffeisenbank beim Peakbreak an den Start, um Geld für ein Aachener Kinderhospiz zu sammeln. Foto: Raiffeisenbank

Nordeifel. Er gilt als eines der härtesten Etappenrennen Europas – der Peakbreak, der mit acht anspruchsvollen Etappen durch die österreichischen und südtiroler Alpen führt. Start und Ziel lagen in Tröpolach/Kärnten.

Mit 900 Kilometern und 19.000 Höhenmetern über wunderschöne aber zum Teil extrem steile Pässe wird den aktiven Bikern bei dieser Tour alles abverlangt. Neben sehr ambitionierten „Hobbyfahrern“, ehemaligen Profis und dem Amateurweltmeister war auch der Simmerather Jan Iffert von der Raiffeisenbank eG mit am Start.

Er nutzte dieses Rennen sowie seine intensive Vorbereitung seit Februar (6600 Kilometer und 90.000 Höhenmeter), um Kilometergeld für ein Aachener Kinderhospiz einzufahren. In diesem Jahr kamen erschwerend noch Wetterextreme dazu.

Entweder starke Hitze oder eiskaltes Wetter mit Regen begleiteten die Fahrer unter anderem hoch zu dem Kitzbüheler Horn, dem Großglockner, dem Nassfeld, dem San Antonio Pass und der gefühlt schwersten Etappe, dem 36 Kilometer langen Aufstieg hoch zur Südtiroler Auronzo Hütte.

Schmerzen noch im ersten Gang

„So etwas habe ich noch nie erlebt“, erzählt Jan Iffert, „die letzten fünf Kilometer hatten einen Steigungsdurchschnitt von 17 Prozent. Selbst im ersten Gang auf der Rennmaschine standen die Schmerzen im Gesicht und man konnte den Anstieg aufgrund der Strapazen im Vorfeld nur sehr schwer bewältigen.“

Der viermalige Transalpteilnehmer konnte sich am Ende im Gesamtklassement auf dem 21. Platz behaupten. Die Spendenübergabe für das eingefahrene Kilometergeld wird in Kürze erfolgen. „Das Wissen, etwas Gutes zu tun, tolle Unterstützer sowie ein großartiges Team an der Arbeit im Rücken zu haben, hat in manch einem schweren Moment im Laufe des Rennens für einen wichtigen Motivationsschub gesorgt“, sagt Jan Iffert.

Wer ein ähnliches Ziel im Fokus oder allgemein Fragen bezüglich des Trainings im Radsport hat, kann sich gerne per E-Mail an den Radsportler an Jan.iffert@rb-simmerath.de wenden.

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