Kesternicher Duathlon: Silvan Koch spielt den „Alleinunterhalter”

Von: ame
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Uneinholbar: Als Einzelstarter
Uneinholbar: Als Einzelstarter sicherte sich Silvan Koch den Sieg bei der 19. Auflage des Kesternicher Duathlons. Foto: A. Mertens

Kesternich. Selten hat ein Athlet den Kesternicher Duathlon so dominiert, wie dies bei Silvan Koch vom TuS Schmidt der Fall ist. „Alleinunterhalter” Koch bewies bei den beiden Läufen über 5,2 bzw. 2,2 Kilometer sowie bei der 16,8 Kilometer langen Tour mit dem Mountainbike seine Extraklasse und lief bzw. radelte jeweils als Erster über die Ziellinie.

In den beiden Jahren zuvor regnete es beim Kesternicher Duathlon fast ständig, diesmal konnte Hauptorganisator Karl Arnolds, unterstützt von Mitgliedern der Kesternicher Volleyball-Abteilung, mit den Wetterverhältnissen sehr zufrieden sein. „Bei trockenem Wetter und einer Temperatur von über 20 Grad finden die Athleten sehr gute äußere Bedingungen vor. Die Strecke, ähnlich aufgebaut wie in den Vorjahren, befindet sich in einem guten Zustand”, konnte er diesmal erleichtert feststellen.

AC/DC zur Einstimmung

Vor dem Start ertönte wie jedes Jahr die traditionelle Duathlon-Hymne „Hells bells” von der Gruppe AC/DC. Nach diesem „Stimmungsmacher” gingen insgesamt 21 Einzelstarter und sieben Staffeln auf eine Laufstrecke von 5,2 Kilometern.

Moderator Karl Arnolds begrüßte nach 19:49 Minuten mit Silvan Koch den ersten Läufer wieder auf dem Sportplatzgelände des TSV Kesternich. In Reichweite zum späteren Duathlon-Gewinner liefen Marvin Amann (Team Coolart / 20:11 min.) und Thomas Sauer (TV Konzen / 20:25 min.) als Nächstplatzierte über die Ziellinie. Als schnellste Athletin nach 5,2 Kilometern erwies sich Eva Offermann (No Limits Kesternich / 21:05 min.), die im Anschluss ihre Staffelkameradin Marita Nießen auf die 16,8 km lange Mountainbike-Strecke schickte.

Auch nach der Mountainbike-Tour führte Silvan Koch das Feld an. Aber hinter ihm war das Feld mächtig durcheinandergewirbelt worden. Kevin Nyssen (Velo Club Kelmis), der sich nach dem 5,2-Kilometer-Lauf noch mit dem 11. Platz begnügen musste, folgte hinter Koch. „Pascal Lousberg muss wohl auf der Mountainbike-Strecke einige Athleten hinter sich gelassen haben”, würdigte Karl Arnolds die tolle Leistung des ebenfalls für den Velo Club Kelmis startenden Duathleten, der als Dritter die Ziellinie erreichte.

Der abschließende Lauf über eine Distanz von 2,2 Kilometer, der über die Rurberger Straße und die Bundesstraße wieder zum Kesternicher Sportplatz führte, erwies sich für Silvan Koch lediglich als Pflichtaufgabe. Nach 1:18:36,38 Stunden beendete er als Schnellster den 19. Kesternicher Duathlon. Dahinter änderte sich im Vergleich zum Resultat des Mountainbike-Rennens nichts mehr.

Kevin Nyssen (1:21:59,23 Std.) belegte den 2. Platz vor Pascal Lousberg (1:22:30,35 Std.). Als schnellste Staffel erreichten Sascha Jansen und Walther Nießen (No Limits Kesternich / 6. Platz in 1:26:16:77 Std.) das Ziel.

In den Staffeln Michel und Claudia Teichert (BSV Profil Hürtgenwald - 7. Platz in 1:26:19,75 Std.), Peter und Andrea Schwan (DJK Elmar Kohlscheid - 18. Platz in 1:36:10,87 Std.) sowie Eva Offermann/Marita Nießen (No Limits Kesternich - 20. Platz in 1:39:51,78 Std.) waren auch einige Athletinnen vertreten.

Der „Kesternich Meister”

Beim Kesternicher Duathlon wird jedes Jahr auch der „Kesternich Meister” ermittelt. Wurde in den Jahren 2010 und 2011 Erich Degen mit dieser Auszeichnung gewürdigt, so wurde diesmal diese Ehrung Matthias Jansen zuteil.

Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr der Löschgruppe Kesternich standen beim Duathlon als Streckenposten zur Verfügung. Das Deutsche Rothe Kreuz war bei der 19. Auflage in Kesternich ebenfalls vor Ort, um bei eventuellen gesundheitlichen Problemen der Duathleten helfend eingreifen zu können.

Insgesamt zeigte sich Hauptorganisator Karl Arnolds mit dem Verlauf des Duathlons sehr zufrieden. „Ich freue mich immer wieder, dass nicht nur Mitglieder des TSV Kesternich bei der Organisation der Veranstaltung zur Verfügung stehen, sondern auch andere freiwillige Helfer aus dem Ort”, lobt er das Engagement der Ehrenamtlichen.
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