Kesternicher Damensitzung lebt nach zehn Jahren wieder auf

Von: ho
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Nicht nur die jecken Wiever aus Kesternich freuen sich nach zehnjähriger Abstinenz auf die Neuauflage der Damensitzung am 15. Februar. Die Kester Lehmschwalbe locken mit einem unterhaltsamen Programm und hoffen auf ein rappelvolles Zelt. Foto: Hoffmann

Simmerath. Lange zehn Jahre war die Nordeifel für alle „jecken Wiever“ eine karnevalistische Wüste, in der sie im Gegensatz zu den Männern keine Veranstaltung mehr hatten, wo sie einmal unter sich so richtig abfeiern konnten. Diese Zeiten sind nun endlich vorbei.

Die Kester Lehmschwalben lassen sie am 15. Februar in ihrem großen Acht-Bahnen-Zelt an der Maarstraße wieder aufleben – die Damensitzung für alle jecken Weiber aus der Region. Im Jahr 2004 ging die letzte Veranstaltung dieser Art in Kesternich über die Bühne. Nachdem die Kester Lehmschwalben davor in die hiesige Marktlücke der Damensitzungen mit großem Erfolg geschlüpft waren, gingen danach die Besucherzahlen immer weiter zurück, so dass es schließlich zum Aus für das Event mit weiblichem Alleinstellungsmerkmal kam.

Unbestritten hatte die Vettweißer Mammutveranstaltung dem Kesternicher Event den Rang abgelaufen, worauf die Nordeifel für Frauen zur karnevalistischen Diaspora wurde.

Damit soll es nun laut Michael Titz, Geschäftsführer der Kester Lehmschwalben, endgültig vorbei sein. Wie er und Guido Lennartz vom Verein erklären, hat man sich dazu mächtig ins Zeug gelegt und für die Neuauflage der Damensitzung ein tolles Programm zusammengestellt, das die Frauen in Scharen nach Kesternich locken soll.

Garant dafür, dass die Frauenherzen dahin schmelzen, dürfte auf jeden Fall die fünfköpfige Band „De Boore“ mit Leadsänger Hendrik Brock sein. Gleichfalls aus dem rheinischen Karneval bekannt ist das Blödel-Duo der „2 Schlawiner“, die im Kesternicher Zelt mit „höherem Blödsinn im Quadrat“ auftrumpfen. Ein musikalisches Duett der Spitzenklasse reist mit „Harry & Chris“ aus Bad Münstereifel an. Das Duo bietet ein spektakuläres Potpourri, bei dem zehn Instrumente zum Einsatz kommen.

Die Musikgruppe „Schäng“ aus Köln sollte dann gleichfalls die Frauen in Stimmung bringen, bevor aus den heimischen Reihen die „Lehmschwalbenboys“, die Gesangsgruppe „Die Jecken“ und die Tanzgarde alle Frauen von den Stühlen reißen werden.

Nach der Sitzung dürfen ab 20 Uhr zur After-Show-Party mit der Coverband „Ilex“ auch die Männer ins Zelt, die ihre Angebeteten an der eigens eingerichteten „Tussi-Bar“ auf ein Gläschen einladen können.

Laut Michael Titz und Guido Lennartz hat man zudem als Knaller im Programm noch ein „Überraschungs-Bonbon“ der Aktiven in der Hinterhand. Am kommenden Sonntag, 19. Januar, starten die Lehmschwalben aus Kesternich den Kartenvorverkauf für ihre Damensitzung. Ab 11 Uhr können in der Gaststätte „Bierkutsche“ Tickets zum Vorverkaufspreis von 17 Euro erworben werden.

Ab dem Folgetag ist dies über die Internetseite des Vereins (www.kester-lehmschwalbe.de) und bei der Sparkasse in Kesternich weiter möglich. „Wenn im Internet die Anforderungen mit Bild kommen“, stellt Guido Lennartz scherzhaft fest, „bringen wir die Karten selbstverständlich auch gerne persönlich bei den Damen vorbei“.

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