Eifel - Kesternich nach dem Krieg: Foto als Mahnung

Kesternich nach dem Krieg: Foto als Mahnung

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Kesternich nach dem Krieg: Ernst Wilden (li.) dankte für die einzigartige Aufnahme auf dem Jahr 1947, die das ganze Ausmaß der Zerstörungen zeigt.

Eifel. Franz–Josef Löhrer als Vorsitzender des Kesternicher Heimatvereins legte selber mit Hand an, als eine gerahmte Fotografie des vom 2. Weltkrieg völlig zerstörten Ortes Kesternich im Pfarrheim aufgehängt wurde. Der Heimatverein hofft damit einen geeigneten Ausstellungsort gefunden zu haben, zu dem möglichst viele Kesternicher Zugang haben.

Als zeitgeschichtliches Dokument hat die Aufnahme auch 70 Jahre nach Kriegsende nichts von seiner Eindringlichkeit verloren und mahnt auch heute, den Frieden, nicht nur in Europa, nach den Katastrophen des letzten Jahrhunderts zu bewahren.

Als Vertreter des Kirchenvorstandes und Hausherr dankte Ernst Wilden für die einzigartige Aufnahme auf dem Jahr 1947, die das ganze Ausmaß der Zerstörungen in vielen Details aus der Luft zeigt, so auch die schwerstbeschädigte Kirche. Ernst Wilden nahm dies auch zum Anlass darauf hinzuweisen, dass das defekte derzeitige Kirchturmdach repariert werden soll, wobei die Art der Ausführung noch diskutiert wird und auch die Finanzierung noch offen ist.

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