Kesternich lässt es „quacken“

Von: P. St.
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Viele freundliche und aufmerksame Mitwirkende gab es im Kesternicher Rosenmontagszug, die dafür sorgten, dass mit Infusionen aller Art die Zuschauer bei Laune blieben. Foto: P. Stollenwerk

Kesternich. „Der Zoch kött“ hieß es beim traditionellen Rosenmontags-Spektakel im Lehmschwalbendorf Kesternich. Bei Minustemperaturen fanden sich diesmal aber etwas weniger Zuschauer als gewohnt ein, was aber nichts daran änderte, dass der Zug auch diesmal mit rund 30 teilnehmenden Gruppen, Wagen und Einzelkämpfern wieder eine bunte und fröhliche Angelegenheit wurde.

Buntes Gebäck wurde unter die Anwesenden gebracht, denn aus der Not im Dorf („Ist der Bäcker weg, liefern wir jetzt das Gebäck“) wurde eine Tugend gemacht. Aber auch der Bogen in die Bundeshauptstadt wurde geschlagen. Stewardessen und Flugbegleiter zeigten Mitleid mit der großen Flughafenpanne: „Berlin wird immer ärmer, Wowi immer...“

Selbstverständlich huldigte das Narrenvolk auch gebührend der Lehmschwalben-Tollität Holger I. (Quack) mit Prinzessin Stefanie. So ließ es Kesternich es kräftig „quacken“, indem Enten und Frösche in großer Zahl aufgeboten wurden. Selbst die „Geissens“ hatten den Weg zu den Lehmschwalben gefunden, während die Maijungen ihre eigene Interpretation der Mainacht 2012 wiedergaben: „Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen zurück.“

Die lange Leitung für Kesternich dürfte indes bald eine Ende habe, denn die flinken Datenmäuse mit einem aufwändig dekorierten Wagen hatten das DSL 50 000 mitgebracht und versuchten Anschluss zu finden.

Auch aus dem tiefer gelegenen Nachbarort Einruhr war Verstärkung auf die Höhe geeilt. Die „Breybrobbele“ waren mit ihrem Oktoberfestwagen, der Wildschweinarena und vielen Würdenträgern unterwegs, ehe dann die Gäste aus Schmidt, selbstbewusst als „Gemeinde der Geilsten“ unterwegs, den krönenden Abschluss bildeten. Zuschauer und Akteure fanden sich dann gemeinsam im wärmenden Zelt wieder, wo die nicht nur die Preisträger des Zuges einmal mehr zum Ausklang des des Kester Karnevals allen Grund zum Feiern hatten.

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