Kesternich: Harzheim soll´s für die Genossen richten

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Kesternich. „Die CDU muss sich warm anziehen!” „Yes, we can!” Mit starkem Vokabular hat sich der SPD-Ortsverein Kesternich Mut für die anstehende Wahlauseinandersetzung mit der seit Menschengedenken übermächtigen CDU gemacht.

„Ein gutes Ergebnis”, so Ortsvereinsvorsitzender Marc Topp am Donnerstagabend bei der Kandidatenaufstellung, wolle seine Partei einfahren, wissend, dass Kesternich nicht gerade zu den sozialdemokratischen Hochburgen gehört.

Fünf Mitglieder zählt der Ortsverein derzeit. Doch das ist Vergangenheit, das wird sich ändern, sind die Genossen überzeugt.

Auch wenn bei realistischer Einschätzung im Gemeindeparlament die Distanz zur rechnerischen Mehrheit erneut groß sein dürfte, so soll

Er, der Gregor Harzheim, der von den in der Vergangenheit oftmals gebeutelten Genossen herbeigesehnte Heilsbringer, es bei der Bürgermeisterwahl richten.

So stand Harzheim denn auch im Mittelpunkt einer Wahlversammlung, die mit 18 Besuchern für Kesternicher SPD-Verhältnisse in der jüngeren Vergangenheit einen Massenansturm zu bewältigen hatte.

Hauptthema des „künftigen Simmerather Bürgermeisters”, wie Marc Topp ihn begrüßte, war die Umgehungsstraße für Kesternich. Nachdem eine ortsnahe Variante verworfen worden war, weil sie, so Harzheim, das Problem nur verschoben, aber nicht gelöst hätte, und eine zweite, ortsferne Variante unter die Rubriken „utopisch” und „unbezahlbar” gefallen ist, liegt inzwischen eine dritte Variante für die Trassenführung auf dem Tisch, die zum einen die zusätzlichen Verkehrsströme vom und zum Nationalpark berücksichtigt und zu anderen die Bundesstraße um etwa 70 Prozent entlastet.

Die Kosten-Nutzen-Analyse sei okay, wie Gregor Harzheim betonte, und noch im diesem Monat werde das Projekt, das Kesternich „dringend” brauche, im Fachausschuss erläutert.
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