Kester Lehmschwalbe haben neuen Narrenherrscher

Von: ani
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„Kesternich Alaaf“: Sascha II. und Jutta I. (Schmitz) sind das neue Prinzenpaar der Kester Lehmschwalbe. Die Kesternicher Narren waren bei ihrer Proklamation schier aus dem Häuschen und feierten die neuen Tollitäten lange. Foto: A. Hoffmann

Kesternich. Seit Samstagabend haben auch die Kesternicher, explizit natürlich die Kester Lehmschwalbe, einen neuen Narrenherrscher. Im gut gefüllten Festzelt lüftete Präsident Rolf Schneider gegen 22 Uhr das von Prinzenmacher Manfred Niessen bis dahin gut gehütete Geheimnis.

Ein echter Kester Jong, genannt der „Liebe“, verwandelte daraufhin das Festzelt in einen närrischen Hexenkessel. Dabei präsentierten die Lehmschwalbe ein karnevalistisches Zauberstückchen, da sie aus ihrem Ortsvorsteher und Ortskartellvorsitzenden nun auch noch einen Prinzen machten. Sascha Schmitz ist ab sofort als Sascha II. in Amt und Würden und wird von seiner Frau Jutta als Prinzessin durch die Session begleitet.

Ausgewogene Mischung

Eine höchst unterhaltsame Kostümsitzung mit einer ausgewogenen Mischung von heimischen und auswärtigen Kräften wurde dem Publikum an diesem Abend geboten. Programmgestalter Guido Lennartz hatte diesbezüglich einmal mehr sein gutes Händchen unter Beweis gestellt. Höhepunkt war natürlich die Proklamation, wobei Präsident Schneider eigentlich schon zu Beginn der Sitzung zur neuen Tollität eine deutliche Andeutung machte.

Im Dorfleben verankert

Sascha Schmitz ist ohne Zweifel ein Kesternicher Ureinwohner, der nach einer Malerausbildung laut Schneider dann Geografie, Wirtschaftsgeografie und Politik studierte. Beruflich ist er beim Naturpark Nettersheim tätig, wo er sich als Regionalmanager um europäische Förderprojekte kümmert. In der KG ist Schmitz Funkenhauptmann und spielte früher Fußball in Kesternich und Rohren.

Von dort wollte man ihn im Übrigen nicht ohne Ablösesumme ziehen lassen, so Schneider, und einigte sich schließlich auf ein Pfund Schwarzbrot als Ablöse. Prinzessin Jutta I. arbeitet als Erzieherin in einem Stolberger Kindergarten und spielt im Mandolinenorchester Monschauer Land. In der KG ist sie bei den Bläck Jeck Wievern aktiv und führt seit Jahren als Moderatorin durch das Programm der Kindersitzung.

Die beiden Kinder des Kesternicher Prinzenpaares runden deren Glück vollendet ab. Mit einem „Dreimohl va Hätze Alaaf“ hielt Rolf Schneider am Ende seiner Laudatio fest: „Ich denke, dass wir auch dieses Jahr wieder ein Prinzenpaar haben, das aus dem Dorfleben in Kesternich nicht weg zu denken ist.“

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