Keine Sperren mehr gegen Reiter auf dem Eifelsteig

Von: hes
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Um den 2014 gebauten Eifelsteig in Roetgen zu schützen, wurden diese Holzbarrieren errichtet. Nun werden sie wieder entfernt. Foto: H. Schepp

Roetgen. Die Holzbarrieren auf dem Eifelsteig im Bereich der sogenannten Segel in Roetgen werden wieder entfernt. Dies hat der Roetgener Umwelt-, Touristik- und Forstausschuss in seiner Sitzung am Dienstagabend einstimmig beschlossen und folgte damit einem Antrag der PRB-Fraktion.

Der Eifelsteig war im Herbst 2014 im Bereich der Segel (zwischen Mühlenstraße und Schwerzfelder Straße) befestigt und kostenintensiv saniert worden, führte die Verwaltung dazu aus. „Um die Aushärtung des Weges gewährleisten zu können, wurden seinerzeit die massiven Holzbarrieren installiert“, hieß es in der Vorlage.

Die Barrieren hätten dabei vornehmlich dazu gedient, eine Nutzung durch Reiter zu unterbinden, da trotz eines bereits angebrachten Verbotsschildes viele Reiter den Eifelsteig genutzt und den Weg möglicherweise beschädigt hätten, hieß es. Mittlerweile aber ist der Weg gewachsen, „der Zustand kann als gut bezeichnet werden“, urteilte die Gemeindeverwaltung nach einem Ortstermin in der vergangenen Woche, und schlug eine Entfernung der Barrieren vor.

Für die PRB-Fraktion erläuterte Henrik von Bojan, dass der Antrag vor allem darauf abziele, den Eifelsteig in diesem Bereich für motorisierte und nicht-motorisierte Radfahrer, Menschen mit Kinderwagen und auch Rollstuhlfahrer wieder besser nutzbar zu machen. Auch eine verstärkte Nutzung durch Reiter sieht von Bojan nicht: „Das Reiteraufkommen ist nach unseren Beobachtungen hier sehr gering.“

Sollte allerdings beobachtet werden, dass Reiter und Quadfahrer den Weg nach Wegfall der Barrieren wieder mehr nutzen, behalte man sich entsprechende Verbote vor, so die Verwaltung. „Im Moment“, stellte Bürgermeister Klauss heraus, „ist das Bereiten hier nicht verboten.“

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