Keine Nachwuchssorgen bei Ju-Jutsu-Abteilung des Rurberger SV

Von: maxs
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Eine starke Mannschaft: Auf der Jahreshauptversammlung der Ju-Jutsu-Abteilung des Rurberger SV wurde der Vorstand neu gewählt und einige Abteilungsmitglieder für besondere Leistungen geehrt. Foto: M. Stollenwerk

Huppenbroich. Techniken der Selbstverteidigung und das Beherrschen der klassischen Kampfkunst Ju-Jutsu waren am Montag ausnahmsweise einmal nicht gefragt. Denn bei der Jahreshauptversammlung der Ju-Jutsu-Abteilung des Rurberger SV in der Alten Post in Huppenbroich blieb es vollkommen friedlich.

Abteilungsleiter Robert Prümm konnte über 20 Mitglieder begrüßen, die auf ein erfolgreiches Jahr der Abteilung zurückblickten, die in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen feiert. Ihre sportliche Heimat hat die Abteilung in der Sporthalle der Sekundarschule Nordeifel in Simmerath. „Von den 32 Teilnehmern der Gründungsversammlung sind bis heute immer noch drei Mitglieder sportlich in der Abteilung aktiv“, hob Prümm hervor.

Und auch insgesamt sei die Entwicklung positiv. Zurzeit habe die Abteilung 137 Mitglieder – 103 davon männlich, 34 weiblich. Beachtlich ist, dass mit 75 Mitgliedern weit über die Hälfte unter 18 Jahre alt ist „Schön wären natürlich ein paar weibliche Mitglieder mehr, alleine für die Optik“, scherzte Prümm. Die Fluktuation der Mitglieder sei in Sportvereinen grundsätzlich groß, wobei für die Ju-Jutsu-Abteilung nicht der Fußball die große Konkurrenz darstelle, sondern eher die Tanzwerkstätten. „Vor allem bei den Mädchen“, so Prümm.

Erfreut zum Thema Mitglieder äußerte sich auch Jugendleiter Björn Wilden: „Entgegen des so oft gefürchteten Trends des demografischen Wandels, können wir eine gesteigerte Quote von Jugendlichen Neuzugängen aufweisen“, so Wilden. Im Bereich der Jugendarbeit, der Vorbereitung zu Turnieren und der Ausbildung bestehe „ein großer Vorbereitungsbedarf“, da man den Jugendlichen „einen guten Standard bieten wolle“.

Einige Jugendliche haben an verschiedenen Prüfungen teilgenommen, Lehrgänge und sogar das einwöchige Bundesjugend-Camp des Deutschen Ju-Jutsu-Verbandes auf Norderney besucht. Prümm ist ebenfalls in die Jugendarbeit integriert und bilanzierte: „Es ist zwar manchmal mühselig, aber insgesamt macht es doch sehr viel Spaß, mit den Kindern und Jugendlichen zusammenzuarbeiten.“

Vera Wilden, Sportwartin für den Schulsport und Ju-Jutsu-Präventionssport ist, berichtete von der Aktion „Nicht mit mir“. In diesem Bereich war sie im vergangenen Jahr daran beteiligt, Kurse zur Gewaltprävention und Selbstbehauptung an der Grundschule Steckenborn durchzuführen. Mit dem Teamspiele-Tag, dem Familientag, bei dem neben Ju-Jutsu eine Schnitzeljagd und zahlreiche Spiele auf dem Programm standen sowie der Nikolausfeier konnte der Zusammenhalt der Abteilung gestärkt werden.

22 Jahre für Finanzen zuständig

Michael Dederichs, der Vorsitzende des Rurberger SV, wurde zum Versammlungsleiter gewählt und bedankte sich „bei allen Betreuern, Trainern, dem Vorstand und den Aktiven für die ausführliche, intensive und gute Zusammenarbeit im abgelaufenen Jahr“.Nach der einstimmigen Entlastung des Vorstandes wurde dieser in großen Teilen im Amt bestätigt.

Doch es gab auch eine markante Änderung: Birgit Bauer war 22 Jahre lang Kassiererin und ist nun nicht mehr zur Wiederwahl angetreten. „So gut und professionell wie von dir ist die Kasse noch nie geführt worden“, überreichte Robert Prümm ihr als Dank einen Blumengruß. Die Nachfolge übernimmt Pia Stockschläder, der Prümm „alles Gute für die Arbeit in der Zukunft“ wünschte.

Doch dies waren nicht die einzigen Ehrungen an diesem Abend. Ebenfalls wurde Sandra Palm für zehn Jahre Vorstandsarbeit als Sportwartin im Ju-Jutsu ausgezeichnet, die ebenfalls nicht mehr für das Amt kandidierte. Die Auszeichnung als Trainingsfleißigster erhielt Manfred Wirtz. Für einen besonderen Erfolg wurde Pia Beckers geehrt, die in der Klasse unter 18 / bis 57 Kilogramm NRW-Landesmeisterin wurde.

Abschließend betonte Robert Prümm, dass „die gute sportliche Zusammenarbeit der drei Ju-Jutsu-Vereine in der Nordeifel aus Rurberg, Konzen und Lammersdorf die Grundlage für die bisherigen Erfolge“ sei und vorteilhaft für „die Umsetzung der noch vorhandenen Ziele“ sei.

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