Keine Lust auf das Schulduell

Von: ag
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Keine Chance aufs Finale: Die Schüler und Schülerinnen der Elwin-Christoffel-Realschule ließen sich ein Konzert mit Jan Delay auf ihrem Schulhof entgehen. Foto: Andreas Gabbert

Monschau. Auf ein Konzert von Jan Delay auf ihrem Schulhof hatten die Schüler der Elwin-Christoffel-Realschule wohl nur wenig Lust, sonst hätten sie sich beim „Einslive-Schulduell” am Montag wohl mehr ins Zeug gelegt.

Vom 9. Februar bis 6. März ist der Radio-Sender Einslive an den Schulen in NRW unterwegs, um mit ihnen die Qualifikation für das Schulduell zu spielen. Dabei wird der Schulhof zum Spielfeld. Die Schüler der Abschlussjahrgangs stellen das Alphabet dar, dazu bekommt jeder Spieler einen Buchstaben.

Dann stellt Einslive fünf Fragen. Die Schüler entscheiden sich für eine Antwort und bilden das Wort nach. Ziel ist es, möglichst viele Punkte in möglichst kurzer Zeit zu sammeln. Die besten fünf Schulen qualifizieren sich für das Finale. Als Preis winkt das Jan Delay Konzert

Als der Eins-Live Übertragungswagen jetzt in der zweiten großen Pause in Monschau Station machte, versammelten sich zwar viele Schüler auf dem Schulhof, die Stimmung glich aber eher einer Pflichtveranstaltung.

Als es dann losgehen sollte, mussten zunächst noch ein paar Ersatzspieler gefunden werden - die Abschlussklasse hatte das Alphabet nicht voll bekommen.

Brand, „Mercy” und Sektor

Auch Moderator David Nöth hatte Mühe, die Schüler für das Spiel zu begeistern. „Ihr dürft gleich im Unterricht wieder schlafen und träumen”, rief er den unmotivierten Schülern entgegen, bevor er die erste Aufgabe stellte.

„Wie ist der Nachname des aktuellen Handball-Bundestrainers?”, lautete die erste Frage. Die Schüler wussten zwar die Lösung, verschrieben sich aber und bildeten das Wort „Brandt” statt „Brand”. Dafür konnten sie bei der Frage punkten, wie der Titel des ersten Hits der Sängerin Duffy heißt („Mercy”).

Auch die Frage, wie Einslive sein Sendegebiet nennt („Sektor”), wurde richtig beantwortet. Schwierigkeiten hatten die Spieler aber einen der 53 Staaten des afrikanischen Kontinents zu benennen und auch beim Nachnamen eines beliebigen Ministerpräsidenten eines Bundeslandes mussten sie passen.

Am Ende erreichte die Elwin-Christoffel-Realschule drei von fünf möglichen Punkten in einer Zeit von 1:55:39 Minuten.

Zurzeit führt das Röntgen-Gymnasium aus Remscheid die Wertung mit fünf Punkten und einer Zeit von 00:17:62 Minuten an.

„Das waren die trägsten Teilnehmer, die wir bislang hatten”, lautete am Ende das Resumee des Radio-Moderators.
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