Keine Annäherung mit der Städteregion in Ampelfragen

Von: ag
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Eine Kontrollstelle zur Unterbindung des Durchgangsverkehrs in der Altstadt. Symbolbild: imago/Jürgen Eis

Roetgen. Ampel, „Turbo-Kreisel“ oder „kleiner Kreisverkehr“ – die Vorstellungen, wie der Verkehr an der Kreuzung Bundestraße/Rosentalstraße/Mühlenstraße in Roetgen in Zukunft geregelt werden soll, sind vielfältig und gehen auseinander.

Für Bürgermeister Manfred Eis und die SPD-Fraktion bietet nur eine Ampelanlage eine sinnvolle Lösung, um den Verkehrsknotenpunkt zu entzerren. Die Städteregion aber kann sich ihrerseits mit einer zweiten innerörtlichen Ampelanlage in der Ortslage Roetgen überhaupt nicht anfreunden.

Eine Grundvoraussetzung für den Bau eines „Turbo-Kreisels“ ist der Erwerb von Grundstücksflächen. Darüber lässt die Gemeinde Roetgen bislang nicht mit sich reden. Umso erstaunter waren die Roetgener Politiker jetzt, als der Umweltdezernent der Städteregion, Uwe Zink, durchblicken ließ, dass noch nicht alle Türen zugefallen seien. Man sei in Verhandlungen und ein Kompromiss sei möglich, hatte Zink gesagt. Von einem weiteren Ortstermin mit allen Beteiligten (Südkreis-Kommunen, Polizei, Landesbetrieb Straßenbau) am 11. Oktober verspreche er sich eine Annäherung, da auch andere Grundstückseigentümer betroffen seien.

Dies veranlasste Günther Severain (UWG) im Haupt-, Finanz- und Beschwerdeausschuss der Gemeinde Roetgen, Bürgermeister Manfred Eis erneut auf das Thema anzusprechen. Severain wollte wissen, ob der Bürgermeister von seiner Position abgerückt sei und gegenüber der Städteregion Kompromissbereitschaft signalisiert habe.

Er sei nicht von seiner Position abgerückt und habe auch keine Kompromissbereitschaft vermittelt, erklärte Eis. In einem Gespräch habe er den Baudezernenten darauf aufmerksam gemacht, dass ihm mit Blick auf die Grundstücksfragen nicht einmal bekannt sei, welche Flächen und wie viel Quadratmeter davon die Städteregion für den Bau eines „Turbo-Kreisels“ in Betracht ziehe. Wie Zink daraus seine Zuversicht ableite, sei ihm unerklärlich, sagte Eis. So lange keine Fakten auf dem Tisch lägen, würde er dem Rat keine Entscheidung abverlangen.

Wolfgang Schruff (CDU) griff den Vorschlag eines in dieser Zeitung erschienenen Leserbriefs auf und regte an, testweise eine Baustellenampel an dieser Kreuzung aufzustellen.

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