„Kein Mann für eine Nacht“: Liebe und ein perfektes Chaos

Von: ame
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Der Theaterverein Konzen führte in der Besetzung Linda Huppertz, Annika Gasper und Marco Völl (hinten von links nach rechts) sowie Andrea Werker, Jennifer Call, Marina Hamel, Dietmar Call und Markus Förster (vorne von links nach rechts) die Komödie `Kein Mann für eine Nacht` auf. Foto: A. Mertens

Konzen. Im Musik- und Kulturzentrum führte der Konzener Theaterverein an zwei Abenden das Herbststück „Kein Mann für eine Nacht“ auf. Beide Aufführungen der lustigen Komödie von Uschi Schilling waren mit jeweils 143 besetzten Plätzen ausverkauft.

Das Stück in drei Akten zog die Besucher wegen der witzigen Einlagen und des urkomischen Gebrauchs von Fremdwörtern sowie von unverständlichen Wortverdrehungen sehr schnell in ihren Bann.

Das jährliche Herbststück des Theatervereins, der derzeit rund 320 Mitglieder zählt, gehört zum festen Bestandteil im jährlichen Terminkalender. „Sollte jemand zwischendurch eine Idee für ein Theaterstück vorbringen, so wird dies – wenn möglich – zusätzlich ins Programm aufgenommen“, so Spielleiter Marco Völl, der auch auf die im Frühjahr vom Verein aufgeführten Kinderstücke – und hier insbesondere spezielle Märchen – verweist.

Ob der von seiner Ehefrau unterdrückte Alfred Pfeifer (Dietmar Call), der sich im weiteren Verlauf des Stückes aber dann doch Respekt verschaffte, oder seine resolute Ehefrau Isolde Pfeifer (Andrea Werker), die mit einigen Fremdwörtern ihre Schwierigkeiten hatte, ferner Axel Schweis (Markus Förster), der seinen geliebten Perser-Teppich fast vor der Liebschaft mit Lisa Sommer (Marina Hamel) vorzog, oder Lisa, die immer wieder versuchte, die Wogen zu glätten, weiterhin Gundula (Jennifer Call), die sehr neugierig wirkte, aber auch vieles falsch interpretierte, oder Susanne (Annika Gasper), eher verspielt und Kind geblieben, oder die Installateurin (Linda Huppertz), die selbstsicher auftrat, aber ihr Handwerk dennoch nicht verstand, und Mike (Marco Völl), der hektisch wirkte, aber letztlich auch die Liebe fand – alle Akteure leisteten mit ihrer besonderen Note einen Beitrag zum Gelingen des Herbststückes.

Die Handlung des Theaterstücks ist in kurzen Worten beschrieben: „Was passiert, wenn sich Lisa, die talentierte Aktmalerin, in Axel, eine konservative männliche Jungfrau, verliebt und sich auch noch bei ihm einnistet? Ganz klar, ein Chaos! Eine neugierige Nachbarin, die alles grundsätzlich falsch versteht, Axels Schwester, eine heimliche Alkoholikerin, die mit den Fremdwörtern auf Kriegsfuß steht und ihr unterdrückter Ehemann machen das Chaos perfekt. Wenn dann noch die Heizung ausfällt und ein Rohrbruch den ganzen Keller unter Wasser setzt, dann entsteht eine Komödie, über die man hoffentlich herzhaft lachen kann.“

Linda Huppertz und Annika Gasper wirkten erstmals bei einem Herbststück des Theatervereins mit. Anders als bei zurückliegenden Stücken, wo die Hauptdarsteller männlichen Geschlechts waren, dominierte in „Kein Mann für eine Nacht“ eher die weibliche Zunft.

Als Souffleusen beim Herbststück fungierten Marianne und Ramona Huppertz. Für den Bühnenbau zeichneten Rudolf Huppertz, Manfred Jansen, Tom Karst, Werner Läufer, Sabine Skoupy und Dieter Völl verantwortlich.

Weitere Beiträge leisteten Andrea Werker (Requisiten/Kostüme), Eva Damoiseaux (Maske), Stephanie Krings (Frisuren), Stefan Herbst, Nikolai Huppertz, Alexander Preis und Patrick Werker (Technik) sowie Sandra Förster (Werbegestaltung).

Die dritte und vierte Aufführung des Theaterstückes finden am 9. und 10. November, jeweils um 19.30 Uhr, im Konzener Musik- und Kulturzentrum an der Konrad-Adenauer-Straße statt.

Zu beiden Veranstaltungen sind noch Karten unter www.theaterverein-konzen.de, im MuK dienstags und donnerstags in der Zeit von 18 Uhr bis 19.30 Uhr oder – soweit verfügbar – an der Abendkasse ab 18.30 Uhr erhältlich.

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