Kein Mangel an Bewerbern für den Schützenkönig

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Roetgen. Einen sehr ruhigen Verlauf nahm die kürzlich stattgefundene Jahreshauptversammlung der Roetgener St. Hubertus Schützenbruderschaft.

Nach der Begrüßung durch den 1. Brudermeister Karl-Heinz Linzenich folgte der Geschäftsbericht von Ursula Huppertz, die die vielen Aktivitäten der Roetgener Bruderschaft auflistete. Die Schützen sind auch im Dorfleben eine feste Größe, z. B. in der Reibekuchenbude auf dem Roetgener Weihnachtsmarkt.

Leider unterliege auch die Schützenbruderschaft dem demografischen Wandel und so sehe man bei den Umzügen immer weniger Mitglieder in grüner Tracht, da viele langjährige Mitglieder nicht mehr in der Lage seien, einen so anstrengenden Umzug mitzugehen.

Der Bericht des Schießmeisters Borivoj Heiligmann zeigte, wie aktiv man im sportlichen Bereich ist. Die Roetgener Bruderschaft hat nicht nur vier Mannschaften, die in verschiedenen Bereichen schießen, auch innerhalb der Bruderschaft werden Printen- und Eierschießen gerne angenommen und verschiedene Freundschaftsschießen mit anderen Vereinen ausgetragen.

Auch beim Schützenfest gibt es weiterhin Bewerber, die gerne mit der Donnerbüchse den Königsvogel von der Stange holen möchten, und das Preisvogelschießen hat seinen festen Platz gefunden.

Jungschützenmeisterin Ursula Huppertz malte ein nicht ganz so erfreuliches Bild. Leider hat die Roetgener Bruderschaft nur wenige Jugendliche. Diese sind aber sehr aktiv, schießen in den Mannschaften mit, nehmen rege am Vereinsleben teil, und mit Alexandra Ruth gibt es auch eine Schülerprinzessin.

Einen ausführlichen Bericht über die Kassenlage legte anschließend die 1. Kassiererin Vera Cremer vor. So steht die Schützenbruderschaft trotz erheblicher Ausgaben für die Überholung und Neuabnahme der Schießanlage, finanziell gut da. Da die Kosten für die Unterhaltung der Schießhalle aber enorm sind, hier schlagen vor allem die hohen Energiekosten zu Buche, muss immer auf ein finanzielles Polster geachtet werden. „So ein eigenes Zuhause kostet eben“, hieß es.

Nach der Entlastung des Vorstandes konnte man dann die Neuwahlen bestreiten.

Hierbei wurde der amtierende König Thorsten Cosler mit großer Mehrheit zum 2. Brudermeister gewählt und Martin Wilski mit ebenso deutlicher Mehrheit zum 2. Kassierer. Schießmeister Borivoj Heiligmann stellte sich zur Wiederwahl und wurde von der Versammlung einstimmig wieder gewählt. „Er macht mit dem 2. Schießmeister Marcus Kördel gemeinsam einen tollen Job, wir können froh sein, solche Leute zu haben“, bestätigte Brudermeister Karl-Heinz Linzenich die Wahl.

In der anschließenden Diskussion unter Punkt Verschiedenes wurde noch über den Besuch des Simmerather Vogelschusses diskutiert, da König Thorsten Cosler auch dort Mitglied ist und sich der Besuch dort also anbietet.

Im laufenden Jahr werden die Schützen wieder ihre drei Veranstaltungen an Christi Himmelfahrt (Vogelschuss), Pfingsten (Inthronisation) und Hubertuskirmes (Ehrenabend) vornehmen. Genauso werden sie wieder an den Veranstaltungen im Ort, wie dem Weihnachtsmarkt teilnehmen.

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