Kasalla bringt Festzelt in Roetgen zum Kochen und rockt die Bühne

Von: Alina Schreiber
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Die fünfköpfige Band Kasalla ließ es im Roetgener Festzelt richtig krachen: Das Publikum jubelte bei jedem Song. Foto: A. Schreiber

Roetgen. Ameisengleich zog am vergangenen Freitagabend eine riesige Menschenmasse in Richtung des Roetgener Festzeltes. Und das nur aus dem einzigen Grund: Mit Kasalla ein Stück Karneval in den Sommer bringen.

Die fünfköpfige Band verschlug es zum allerersten Mal auf die Roetgener Bühne und begeisterte rund 1500 Menschen auf ihrem Konzert, das seit einem Jahr von der Veranstaltungsfirma „Nordeifel-Entertainment“ mit Herzblut vorbereitet wurde. Bereits um 19 Uhr stand eine Menschenschlange bis zur Hauptstraße und wartete sehnlichst auf den Einlass, um sich die besten Plätze an der Bühne sichern zu können. Als dann um 19.30 Uhr die Pforten geöffnet wurden, strömten die Kasalla-Fans in raschem Tempo durch das Zelt, das im Vergleich zu Karneval ein ganzes Stück größer ausfiel. Die ersten zog es gleich zur Theke, während die anderen bereits zur Hintergrundmusik schunkelten und auf ihre Stars warteten.

Um 21 Uhr war es dann endlich soweit: Basti Campmann, Flo Peil, Ena Schwiers, Nils Plum und Sebi Wagner sprangen unter Beifall und Kreischen auf die Bühne. „Alle Jläser Huh“ hieß es dann in den nächsten fünf Minuten, so dass das Publikum gleich mitten im Geschehen war und Arme und Gläser in die Höhe streckte. Springende, lachende, schreiende und klatschende Fans ringsum feierten die Band. Diese zog das Publikum vollkommen in ihren Bann und nahm es mit auf eine Reise durch das Universum: „Stäänefleejer“ war der siebte Song, den die fünf Jungs auf der Bühne rockten.

Die Musikrichtung, das Publikum und der Veranstaltungsort harmonierten wie selbstverständlich miteinander, so dass die Zeit nur so dahinflog. Nach ihrem Klassiker „Stadt met K“ wollten die Stars zunächst die Bühne verlassen. Dann jedoch holte sie das Publikum mit Zugabe-Rufen zurück und konnte zu zwei weiteren Songs der jungen Band feiern.

Es mag ein Wink mit dem Zaunpfahl gewesen sein, dass die Band den letzten Song mit besonderer Sorgfalt ausgewählt hatte: „Mer sinn uns widder“ hieß es schließlich nach rund eineinhalb Stunden Programm und schweißtreibender Bühnenperformance, von der sich die kölschen Jungs nach einer kurzen Foto- und Autogrammmöglichkeit erst wieder erholen mussten.

„Es ist immer was Schönes, wenn man aus Köln mal raus kommt, und es war sehr, sehr schön. Man weiß ja nie, was einen dann erwartet, wenn man weiter rausfährt, aber wir sind happy“, fasste Sänger Bastian Campmann nach dem Konzert zusammen. „Es war ein tolles Konzert mit vielen neuen Gesichtern. Und es ist ausnahmsweise mal nichts schief gegangen, außer dass ich eine Textzeile vergessen habe – wie in eigentlich jedem Konzert“, erklärte er anschließend lachend und sichtlich erleichtert.

Eine gute Stunde Heimfahrt mit einer gründlichen Besprechung des Auftritts stand dann auf dem Programm, als der kleine schwarze Bus mit dem Totenkopf auf der Seite das Gelände verließ. Denn am nächsten Tag mussten sie wieder fit sein, um in Paderborn erneut die Bühne zu rocken.

In Roetgen hingegen war der Abend noch nicht vorbei, denn ab 23 Uhr stand bereits die Band „De Belsch Jecke“ aus St. Vith in den Startlöchern, um das Publikum mitzureißen, das immer noch ganz angetan war. „Wir waren vor ein paar Monaten schon auf einem Kasalla-Konzert in Übach-Palenberg und das war so schlecht, dass wir hier ohne Erwartungen herkamen. Und jetzt war es super cool! Auch die zweite Band macht super Stimmung!“, kamen Nina Präckels und Janine Krückel aus dem Schwärmen nicht mehr heraus.

Auch der Präsident der KG Roetgen, Rainer Hütten, war begeistert vom noch laufenden Abend: „Hammer! Ich habe ein volles Zelt gesehen, tolle Stimmung, und alle sangen mit der Band. Es ist ein Fest der Freude, das Nordeifel-Entertainment echt gut auf die Beine gestellt hat“, berichtete er zufrieden.

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