Kann ich Zuhause auf Solarstrom setzen?

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Nordeifel. Immer mehr Hausbesitzer überlegen, ob sich die Investition in eine Solaranlage auf dem Dach lohnt, denn in vielen Fällen erzielt die als Solarstrom oder Photovoltaik (PV) bezeichnete Energie von oben gute Rendite.

„Dank der über 20 Jahre gesetzlich garantierten Vergütung für Solarstrom wird die eigene Solarstromanlage zu einer langfristigen, relativ sicheren Kapitalanlage”, schreibt die Verbraucherzentrale. Wie möglichst große finanzielle Vorteile aus der eigenen Stromerzeugung erzielt werden, erläutert deren Energieberatung NRW.

Pro Quadratmeter Dachfläche könne man in NRW jährlich rund 90 Kilowattstunden Strom „ernten”. (Voraussetzung: Module unverschattet, 30 bis 40 Grad Neigung nach Süden). Zur Deckung des Jahresstromverbrauchs einer durchschnittlichen vierköpfigen Familie reichten etwa 40 Quadratmeter Dachfläche aus.

„Bei der Neuanschaffung sollte man immer mehrere Angebote einholen”, rät die Verbraucherzentrale. Ein Preisvergleich sei am Besten bei Komplettangeboten möglich: dazu gehören die Lieferung der Module, des dazugehörenden Wechselrichters, die Verkabelung, das Befestigungssystems, die Montage, der Anschluss ans Netz sowie die Erledigung der Formalitäten mit den Netzbetreibern. Ebenso sollte eine Wirtschaftlichkeitsberechnung, eine realistischen Prognose für den Stromertrag, sowie die Kosten für Zähler, Wartung und Versicherung enthalten sein.

Wie hoch die gesetzliche Vergütung für die kommenden 20 Jahre ist, hängt dann vom Zeitpunkt der Inbetriebnahme ab. Achten sollte man daher auf den nächsten Stichtag der Vergütungsänderung (voraussichtlich 1. Juli, spätestens 1. Dez. 2011, Entscheidung fällt Anfang Juni). Den Fertigstellungstermin sollte man sich vom Installateur verbindlich bestätigen lassen.

Wer prüfen lassen möchte, ob sich das eigene Dach für eine Solaranlage eignet oder vorliegende Angebote besprechen möchte, kann einen Termin bei der anbieterunabhängigen Energieberatung der Verbraucherzentrale in Monschau vereinbaren. Ein halbstündiges Gespräch mit Dipl.-Ing. Jörg Hubrich kann am Donnerstag, 19. Mai, 1 ab 11 Uhr unter 02472/81271 vereinbart werden. Dank Förderung kostet die Beratung nur fünf Euro.

Oft ist für eine Einschätzung, ob sich das Dach für eine Solarwärmeanlage und/oder Photovoltaikanlage eignet, ein Beratungstermin vor Ort sinnvoll. Für 60 Euro kommen die Energie-Experten der Verbraucherzentrale nach Hause, bewerten die baulichen Gegebenheiten und geben in einem Beratungsprotokoll konkrete Empfehlungen und Tipps zu Fördermitteln. Terminvereinbarung telefonisch unter 0180/111 5 999 (Festnetzpreis 3,9 ct/min, Mobilfunkpreis max. 42 ct/min) oder im Internet unter http://www.sparnachbar.de
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