Eicherscheid - Kaninchenzucht: Erfüllendes Hobby mit Verantwortung

Kaninchenzucht: Erfüllendes Hobby mit Verantwortung

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R 343 – Vorsitzender Dieter Käfer freute sich über die Anwesenheit der Gründungsmitglieder Gustav Schröder und Engelbert Fink (von links). Mit David Schröder und Lars Braun (rechts) stehen hoffnungsvolle Neuzüchter für die nächsten 50 Jahre schon bereit. Foto: Manfred Schmitz

Eicherscheid. Das Eicherscheider Reithallen-Casino war proppenvoll; nur am Bistrotisch war noch ein Eckchen frei. Diese Fülle deutete auf ein besonderes Ereignis hin. Gefeiert wurde das 50-jährige Bestehen des Kaninchenzuchtvereins Eicherscheid.

Dieter Käfer, Vorsitzender des Eicherscheider Kaninchenzuchtvereins R 343, sprach vor stattlicher Zuhörerkulisse. Er eröffnete den Festabend aus Anlass des Goldjubiläums. Käfer hieß unter den Besuchern auch den Landesverbandsvorsitzenden Hubert Bürling und den Kreisverbandsvorsitzenden Frank Weide willkommen. Dieser würdigte auch das Erscheinen von Vertretern befreundeter ostbelgischer Vereinskollegen. „Die treuen Partner aus St. Vith, Eupen oder Weywertz sind bei uns stets gern gesehene Gäste“, wie auch die Eifeler bei Gleichinteressierten im Königreich immer wohltuende Gastfreundschaft genießen würden. Zudem könne man bei unseren tüchtigen DG-Züchtern immer dazulernen.

Vorsitzender Käfer erinnerte an die Gründerjahre des Vereins. „In einem in Simmerather Kaninchenverein gab es 1963 Streit. Der erfolgreiche Rollesbroicher Züchter Clemens Voßen gründete deshalb einen eigenen Klub. Und was der konnte, konnten die Eicherscheider auch! Ein Jahr später erfolgte die Neugründung und damit die Basis unseres heutigen Jubiläums“, erinnerte er sich zurück.

Die ersten Jahre nach der Konstituierung, bekannte Käfer, waren freilich für den jungen Verein schwer. Es dauerte lange, bis es aufwärts ging. Erster Gründungseuphorie folgten zahlreiche Austritte, doch dann ging es stetig empor. „ Wir erlebten schöne Stunden, nicht zuletzt, weil unsere Arbeit Früchte trug!“

In besonderer Weise gedachte der R343-Vorstand zum Stiftungsfest seiner verdienstvollen verstorbenen Mitglieder Rudi Huppertz und Heinz Siebertz. Große Verdienste um den Klub hätten sich auch Jörg Drosson („Seit mehr als 25 Jahren tut er bescheiden und unermüdlich Dienst“), Hermann-Josef („Jüppi“) Meyer, und Marianne Käfer erworben.

Die Anfänge warden schwer

Die Verbands-Funktionsträger Bürling und Weide konstatierten, nach schwierigen Anfängen habe sich R 343 zum Nordeifeler Vorzeigeverein gesteigert. Es sei ein schwierig zu beherrschendes Terrain, für lebende Geschöpfe Verantwortung zu übernehmen.

Die Dachverbände, so deren Repräsentanten, stuften heute die derzeit aktiven 39 Mitglieder zu überregionalen Vorzeige-Aktivisten ein: „Sie betreiben ein arbeitsreiches, erfüllendes Hobby, mit dem kaum Geld zu verdienen ist, dafür wiegt die Freude am gedeihlichen Umgang mit der Natur und ihrer liebenswerten Kreatur umso schwerer.“ Die Funktionsträger würdigten die „ausgesprochen kameradschaftliche Atmosphäre im Verein. Auf den Eicherscheider Verein sei immer Verlass. „Möge er mutig in die nächsten 50 goldenen Jahre eintreten!“ Dann tat die Festgesellschaft, was der Vorsitzende eingangs gefordert hatte: es wurde ausgiebig gefeiert. (M. S.)

 

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