Kandidat scheut die Anstrengung nicht

Von: Helga Giesen
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Roetgen. Stefan Kämmerling (33), geboren in Eschweiler, nimmt Kurs auf Düsseldorf. Für die SPD will er bei den Wahlen am 9. Mai als Abgeordneter in den Landtag einziehen.

Zu seinem Wahlkreis Aachen II gehören neben Stolberg und Eschweiler auch die drei Nordeifel-Kommunen Monschau, Roetgen und Simmerath. Drei „intensive Tage”, so der Kandidat, habe er jetzt im Süden der Städteregion verbracht, um sich mit Land und Leuten besser vertraut zu machen. In der Roetgen-Therme zog er Bilanz seiner „Eifelsteig-Tour”.

Nach dem Auftakt im Raum Monschau und Simmerath war Roetgen die dritte Station von Stefan Kämmerling. Hier wurde er unter anderem begleitet von seinen Parteifreunden Bürgermeister Manfred Eis, dessen Stellvertreter Helmut Mulorz und Stamos Papas. Mit von der Partie war auch Wahlkampfkoordinator Martin Peters.

Auf seinen Wanderetappen auf dem Eifelsteig wurde Stefan Kämmerling, der auch schon Teile des Jakobswegs unter die Füße genommen hat, von den Parteifreunden aus den drei Südkommunen begleitet. Betriebsbesichtigungen, Besuche von Einrichtungen wie dem KuK oder dem Nationalparktor Höfen sowie abendliche Gesprächsrunden ergänzten das Besuchsprogramm in der Nordeifel. Die Geschlossenheit der Genossen lasse ihn positiv in die Zukunft blicken, freute sich der Landtagskandidat über die große Resonanz, die er auf seiner Tour erfahren hat.

Besonders beeindruckt zeigte sich von dem touristischen Potenzial der Region, das mit gemeinsamer Anstrengung weiter entwickelt werden könne.

Der Eschweiler Bürgermeister halte ihn für einen „anstrengenden” Stadtverordneten, berichtete Stefan Kämmerling aus seiner aktuellen politischen Arbeit, genauso anstrengend wolle er in Düsseldorf auftreten, wenn es darum gehe, die Belange seines Wahlkreises zu vertreten, versprach er. Und wo die Kompetenzen eines Landespolitikers zur Lösung von Problemen nicht ausreichten, werde er Verknüpfungen herstellen wie jetzt auf der Eifeltour beim Besuch eines Kesternicher Landwirtschaftsbetriebs gemeinsam mit dem Europaabgeordneten Martin Schulz (wir berichteten).

Ein „Riesentross” habe ihn auf der letzten Wanderetappe von Mützenich nach Schwerzfeld begleitet, zeigte sich Stefan Kämmerling begeistert, abschließend standen noch Betriebsbesichtigungen im Roetgener Gewerbegebiet sowie ein Blick auf die Ravel-Radroute auf dem Programm.

Die Aufbruchstimmung und die Unterstützung, die er in der Region erfahren habe, geben ihm nun Rückenwind, zog er ein positives Fazit. Aber nicht nur in der jetzt beginnenden heißen Phase seines Wahlkampfs werde er sich häufig in der Eifel blicken lassen, versprach er den Genossen vor Ort.

Der stellvertretende SPD-Bürgermeister Helmut Mulorz freute sich, dass mit Stefan Kämmerling und dem 27-jährigen Martin Peters, der gerade sein Lehramtsstudium beendet hat, ein Generationswechsel vollzogen wird. Als ehemaliger Lehrer hoffe er auch auf ein Umdenken in der Schulpolitik des Landes, gab er dem Kandidaten mit auf den Weg.

Auch Gastgeber Stamos Papas hob hervor, dass der noch junge, gleichwohl aber berufs- und politikerfahrene Landtagskandidat Jugend mit Kompetenz und einer frischen, zupackenden Art verbindet.

Bürgermeister Manfred Eis verwies darauf, dass er Stefan Kämmerling bereits als zuverlässigen Partner bei der Zusammenarbeit im Unterbezirk schätzen gelernt habe und zeigte sich überzeugt, dass er ein guter Ansprechpartner sein werde, wenn es um die Finanzausstattung der Kommunen geht, die auf Landesebene geregelt werden muss. Zu diesem Thema, so kündigte der Roetgener Verwaltungschef an, werde er mit ihm demnächst einen ausführlichen „dienstlichen Termin” haben.
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