Kampfhäuser als Ausstellungs-Motive

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Gemünd. Seit nunmehr gut sechs Jahren arbeiten Sie in einem lockeren Zusammenschluss zusammen: die sieben Fotokünstler des Lichtbildner-Kombinats. Vier von ihnen (Stephan Bungarten, Niederstadtfeld, Laura Ullmann, Hillesheim, Guido Hoffmann, Hillesheim und Stephan Garçon, Bitburg) besuchten im Herbst 2012 den ehemaligen Häuserkampfübungsplatz der belgischen Armee in Wollseifen, um dort ausgiebig die besondere Stimmung dieses (Un-)Ortes in Fotos festzuhalten.

Sie wussten da noch nicht, dass ihre Fotos bald schon dokumentarischen Wert bekommen würden, da jetzt mittlerweile schon ein Großteil der abgelichteten Häuser abgerissen worden sind.

Stephan Garçon, einer der Lichtbildner hatte sich bereits 2012 an der Gegenausstellung zur Ausstellung von Werner Peiner in Gemünd, der als Maler in der Zeit des Nationalsozialismus Anerkennung genoss, beteiligt und dort den Kontakt zur Galeristin Marita Rauchberger hergestellt. Diese war sofort begeistert von der Idee, die Fotos aus Wollseifen auszustellen.

So findet am 14. April 2013 um 15 Uhr die Vernissage in der Galerie „Eifel Kunst“ Schleidener Straße 1, in Gemünd statt.

In die Geschichte von Wollseifen und die Ausstellung führt Andreas Züll ein. Die musikalische Untermalung der Ausstellung übernimmt Walter Löhr.

Die Ausstellung ist bis zum 28. April an folgenden Zeiten geöffnet: Freitag, Samstag und Sonntag jeweils von 14-18 Uhr, sowie nach telefonischer Vereinbarung 015736941876. Der Eintritt ist frei.

Die an Ausstellung beteiligten Fotografen:

Guido Hoffmann ist 41 Jahre alt, verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in Hillesheim. Er ist Informatiker und Web-Designer. Er fotografiert seit ungefähr 10 Jahren, ambitioniert und künstlerisch seit fünf Jahren. Benutzt Canon Equipment und legt keinerlei Wert auf technisch perfekte Fotos!

Laura Ullmann, das Nachwuchstalent des Lichtbildner-Kombinats: Sie ist 16 Jahre alt (!), besucht die Oberstufe des St. Matthias Gymnasiums Gerolstein und lebt in Hillesheim. Sie besucht den Kunst-Leistungskurs, zeichnet, näht und fotografiert gerne. Sie ist auch seit 10 Jahren im Ballett.

Stephan Bungarten, geb. 1965 im Ruhrgebiet, ist ein Pendler zwischen zwei Welten. Er arbeitet drei bis vier Tage in der Woche im Ruhrgebiet, und ist seit 10 Jahren in der Eifel zuhause. Er fotografiert vornehmlich Menschen und treibt sich häufig in alten (Industrie-)Ruinen herum. Beide Sujets können Geschichten erzählen - manchmal auch in Kombination - und diese Geschichten sichtbar werden zu lassen, ist eine Triebfeder seiner Fotografie.

Stephan Garçon, ist Gründungsmitglied des Lichtbildner-Kombinats, einem Zusammenschluss Eifeler Fotokünstler. Der Fotokünstler wurde am 7. Februar 1964 in Bitburg geboren, ist verheiratet mit einer Frau aus Georgien und seit September 2012 stolzer Vater eines Sohnes. Er wohnt in einem der ältesten Häuser in Bitburgs Altstadt. Er ist zudem seit über 30 Jahren in der Politik- und Kulturszene der Region aktiv.

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