Kameradschaftsabend: Lyra-Holzbläser behalten die Oberhand

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Höfen. Der Kameradschaftsabend des Musikvereins Lyra Höfen fand kürzlich im eigens für diesen Anlass dekorierten Proberaum statt. Der Vorsitzende Gerd Förster konnte neben den aktiven Mitgliedern und ihren Partnern auch einige Hochzeits- und Silberhochzeitspaare aus den Reihen der inaktiven Mitglieder begrüßen.

Ebenso begrüßte er Werner Wamser, den Vorsitzenden des Musikverbandes Aachen vom Volksmusikerbund NRW e.V., der angereist war, um einige Mitglieder zu ehren.

Für 10 Jahre aktive Mitgliedschaft wurden Lisa Diewald, Julia Pauls, Judith Mießen und Christiane Biermanns geehrt. Seit 20 Jahren sind Ruth Stein und Susanne Lutterbach aktiv in der Lyra. Heino Breuer wurde für 30 Jahre aktives Musizieren und Mathias Roder sogar für 50 Jahre ausgezeichnet. Zudem wurde Mathias Roder für 50-jährige aktive Mitgliedschaft durch den Vorsitzenden Gerd Förster geehrt.

Seit 60 Jahren aktive Musiker

Unglaubliche 60 Jahre spielen die aktiven Ehrenmitglieder Karl Theißen und Bruno Roder im Blasorchester der Lyra Höfen und wurden mit stehenden Ovationen der Anwesenden bedacht.

Werner Wamser erfreute es ganz besonders, den beiden die verdiente Ehrennadel mit dazugehöriger Urkunde überreichen zu dürfen. Im Anschluss an die zahlreichen Ehrungen konnten die Gäste sich am reichhaltigen, warmen Buffet stärken. In gewohnter Manier führten die „Holzhacker“ Achim und Michael Mießen, Henning Pautsch und Christian Josef Theißen die traditionell amüsante Verlosung durch.

Im anschließenden Spiel „Memory“, welches von Anita Roder und Achim Mießen durchgeführt wurde, hatten Edgar Jansen und Maike Jakobs für die Blechbläser und Claudia Förster und Stefan Jansen für die Holzbläser zur Aufgabe, möglichst viele Punkte zu sammeln. Dabei mussten je zwei zusammengehörige Textzeilen aus einem Lied kombiniert werden, die von aktiven Musikern gesungen wurden. Hier setzten sich letztlich knapp die Holzbläser durch.

Eine ganz besondere Überraschung stand am Ende des offiziellen Programms. St. Nikolaus hatte den weiten Weg nach Höfen nicht gescheut, um die Aktiven zu besuchen und berichtete über gute und weniger gute Eigenschaften der Musiker bzw. der einzelnen Register, was seinen Helfer Knecht Ruprecht sehr erregte und das die aufgerufenen Mitglieder durch seine Rute und Kette spüren ließ.

Die ganz besonders „bösen“ Mitglieder mussten zur Strafe ihre Hand tief in einen Eimer mit der Aufschrift „Jauche“ stecken, was sich jedoch als ein Gemisch aus Tapetenkleister und Abtönfarbe entpuppte. In der Rolle des Nikolaus glänzte Dirigent Ralf Jansen, während der furchterregende Knecht Ruprecht auf besonders lustige Art und Weise durch Heino Breuer verkörpert wurde.

Bei Musik, Tanz und Gesang verbrachte man dann noch einige gesellige Stunden.

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