Mützenich - Kameradschaftsabend des Trommler- und Pfeiferkorps Mützenich

Kameradschaftsabend des Trommler- und Pfeiferkorps Mützenich

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Mützenich. Ehrungen, eine üppige Verlosung und Geselligkeit haben den traditionellen Kameradschaftsabend des Trommler- und Pfeiferkorps Mützenich im Schützenhaus ausgezeichnet. Zum musikalischen Auftakt fanden sich alle aktiven Spielleute vor bzw. auf der Bühne ein.

Unter der Leitung von Janina Thönnessen trug der Verein zwei neu einstudierte Stücke vor. Neben den stimmungsvollen „Fetenhits“ begeisterte vor allem das Stück „Griechischer Wein“ in Erinnerung an den vor kurzem verstorbenen Udo Jürgens die Zuhörer.

Der erste Vorsitzende Karl Löhner begrüßte dann auch offiziell die Gäste, die sich auf einen geselligen Abend freuten, und konnte dann sogleich zahlreiche Mitglieder für ihre Treue zum Verein ehren. Bei den aktiven Spielleuten wurde Peter Heinen für zehn Jahre Mitgliedschaft geehrt. Katrin Hermanns ist seit 25 Jahren Flötistin und seit 2008 Dirigentin. Sie erhielt neben der obligatorischen Urkunde ein Präsent sowie die silberne Vereinsnadel. Bei Doris Breyer konnte Löhner sich für 30 Jahre aktiven Einsatz im Verein bedanken.

Für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft wurde Gerd Völl ausgezeichnet, der viele Jahre lang dem Vorstand angehörte und derzeit das Amt des Korpsführers bekleidet. Auf Grund seiner Verdienste für den Verein wurde er bereits im November letzten Jahres von der Generalversammlung zum Ehrenmitglied ernannt. Auch er durfte sich über ein Präsent freuen und darüber hinaus die goldene Vereinsnadel in Empfang nehmen.

Für 25 Jahre inaktive Mitgliedschaft wurden Alfred Steffens und Reiner Schmitz geehrt. Wolfgang Gillessen sowie Willi Küpper halten dem Verein seit 40 Jahren die Treue. Severin Sommer war insgesamt sogar 50 Jahre Mitglied im Verein, davon 15 Jahre als aktiver Trommler.

Die Ehrenmitglieder Uli Ruland und Norbert Förster erhielten Ihre Urkunden für 50 Jahre inaktive Mitgliedschaft, wobei beide jahrelang im Vorstand tätig waren und je 42 Jahre als Trommler bzw. Lyraspieler aktiv mitwirkten. Christof Schmitz führte nach den Ehrungen durch die reichhaltige Verlosung, für die auch in diesem Jahr wieder viele Preise gestiftet worden waren.

Nun konnte der karnevalistische Teil des Abends beginnen. Durch das Programm führte dieses Jahr Andreas Ruland. Zwischen den Beiträgen sorgte er mit Ausflügen in sein Studentenleben für Unterhaltung und moderierte die kommenden Auftritte an.

Zunächst wurde auf einer Leinwand noch mal das Video des TPK zur letztjährigen Cold Water Challenge vorgeführt, welches in Folge der Nominierung durch den Musikverein Mützenich kurzfristig von einigen Spielleuten gedreht worden war. Beim ersten Sketch des Abends konnten die Zuschauer eine Verkaufsveranstaltung für Dessous verfolgen. Die Vertreterin pries ihre Waren an während zwei Besucherinnen im Glauben, einer Tupperparty beizuwohnen, eifrig mitdiskutierten, jedoch völlig aneinander vorbei sprachen.

Beim nächsten Beitrag wurden die Anwesenden Zeugen einer munteren Unterhaltung zweier Frauen am Frühstückstisch. Neben Klatsch und Tratsch sorgten flotte Sprüche für lautes Lachen bei den Zuschauern. Darauf folgte ein Beitrag der Jugendlichen des Vereins. Sie zeigten, musikalisch hinterlegt, wie die wahre Geschichte von Rotkäppchen ausgesehen haben muss.

Dann stand das legendäre Männerballett an. Die zehn als Nonnen verkleideten „scheinheiligen Schwestern“ tanzten zunächst zur Musik von Sister Act. Nach kurzer Zeit entledigten sich die Tänzer jedoch ihrer Gewänder, um im hawaiianischen Outfit mit kurzem Rock und Blume im Haar die Hüften zu schwingen. Natürlich lieferten die Herren die stürmisch geforderte Zugabe.

Kurz vor Ende des Programms wurde dann noch ein Spontanauftritt angekündigt. Bei der erwähnten Cold Water Challenge wurden im letzten Jahr drei Vereine vom TPK nominiert, es ihnen gleichzutun. Wer diese Herausforderung nicht annimmt, sollte einen Beitrag beim nächsten Kameradschaftsabend zum Besten geben, hieß es damals.

Da der Kirmesverein der Nominierung nicht nachkam, ließen es sich vier anwesende Mitglieder des Vereins nicht nehmen einen spontanen Beitrag darzubieten. Nach einem Striptease auf der Bühne ließen sich die vier Männer Handtücher sowie ein Glas Wasser reichen, welches Sie sich noch an Ort und Stelle gegenseitig über die Köpfe gossen...

Der zweite Vorsitzende „Halu“ Thönnessen bedankte sich bei Andreas Ruland für die gelungene Leitung des Abends, dessen geselliger Teil aber noch lange andauerte.

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