Kameradschaftsabend: Buntes Programm aus Büttenreden und Sketchen

Von: aj
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Magisch: Comedy-Zauberer Bruno Ehm zog das Publikum mit seinen Tricks in den Bann und sorgte für beste Stimmung. Foto: Aline Jansen

Imgenbroich. Der Höhepunkt der Karnevalssession ist erst in gut einem Monat erreicht, aber beim Kameradschaftsabend der Imgenbroicher Freiwilligen Feuerwehr stimmte man sich jetzt schon einmal auf diese Zeit ein.

Mit passender Musik von „Nordeifel Entertainment“ und einem bunten Programm aus Büttenreden und Sketchen hatte das Organisationsteam rund um Löschgruppenführer André Neuß einen geselligen Abend auf die Beine gestellt.

Doch das war in diesem Jahr gar nicht so einfach, wie Neuß bei seiner Begrüßung verriet: „So chaotisch war es noch nie. Wir hatten einige Ausfälle wegen Krankheit, und dann kam auch noch das Wetter dazu. Einige von uns sind sogar noch im Einsatz.“ Anschließend rief er den überraschten Kurt Offermann zu sich auf die Bühne des Bürger-Casinos, um sich mit einem Präsent für seine Vereinsarbeit zu bedanken. Offermann hatte kürzlich seinen Posten als Kassierer nach über 25 Jahren abgegeben. Übernommen hat die Finanzverwaltung nun Lukas Schmitz, der auch durch den Abend führte.

Onkel Hubert und pupsende Oma

Natürlich wolle er genauso gute Arbeit leisten wie sein Vorgänger, sagte Schmitz. Aus diesem Grund hatte er sich überlegt, wie man mehr Geld in die Feuerwehrkasse spülen könnte und sorgte mit seinen nicht ganz ernst gemeinten Maßnahmen für beste Stimmung bei den Gästen: „Wenn wir Ihre Katze aus einem Baum retten sollen, kostet das jetzt 419 Euro. Wir haben aber auch ein Sparangebot für 60 Euro. Dann fällen wir den Baum und dürfen das Holz behalten.“ Für das Schicksal der Katze wollte er allerdings keine Verantwortung übernehmen.

Lustig ging es weiter mit dem Comedy-Zauberer Bruno Ehm aus Hannover. Der gebürtige Stolberger begeisterte mit einer gekonnten Mischung aus Witz und Magie. Ob Kartentricks, das mysteriöse Verschwinden von Cola aus Pappbechern oder drei Arten, wie man ein zerschnittenes Seil mit ein bisschen Mag(g)ie wieder flicken kann – das Publikum hatte großen Spaß. Und auch Ehm schien es auf der kleinen Bühne im Bürger-Casino zu gefallen, er legte noch ein kleines Improvisations-Theaterstück rund um Indianerin „Hildegard aus dem Tal des Todes“ hin. Außerdem bot er spontan an, auch mal sein zweistündiges Soloprogramm in Imgenbroich zu spielen, was mit viel Applaus angenommen wurde.

Mit dem „Mann aus der Eifel“ (Wilfried Hauten aus Rott) hatte das Organisationsteam eine echte Bekanntheit aus dem Öcher Fastelovvend für sich gewinnen können. Und er zeigte beeindruckend, warum er eine feste Größe in der Bütt ist. Bei seinen Geschichten über Onkel Hubert und dessen Apotheke, über den Frühschoppen mit seiner Familie und den FKK-Urlaub seiner Cousine oder über seine pupsende Oma im Fahrstuhl blieb kein Auge trocken.

Auch die Vereinsmitglieder trugen etwas zu dem gelungenen Abend bei. Beim ersten Sketch von Tanja und André Neuß drehte sich alles um Billa Jedöns, die auf der Suche nach einem passenden Ehemann war. Doch mit ihren Ansprüchen brachte sie die Heiratsvermittlerin zur Verzweiflung. Und auch der zweite Sketch über einen Knecht (Peter Reichard), der es aufgrund seines Sprachfehlers nicht schafft, die Hühner des Bauern (Thomas Legge) in den Stall zu treiben, kam beim Publikum gut an.

Obwohl Weihnachten gerade erst vorbei ist, gab es zum Abschluss des Abends noch das eine oder andere Geschenk für die Gäste. Bei der traditionellen Verlosung konnten viele tolle Preise gewonnen werden – als Hauptpreis winkte ein Gutschein des Reisebüros als Zuschuss zum nächsten Urlaub.

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