Kaiser-Eiche einst zu Ehren von Kaiser Wilhelm gepflanzt

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Damit die neue Tafel standhaft bleibt, befestigen sie zwei Mitarbeiter der Nationalpark-Holzbauwerkstatt an massiven Schraubfundamenten. Diese Art der Befestigung kommt ohne Beton aus. Foto: Nationalparkverwaltung Eifel/M. Weisgerber

Gemünd. Um die Kaiser-Eiche - einen besonderen „Baumschatz“ unweit von Gemünd - ragen sich einige Mythen. Die Kaiser-Eiche soll damals anlässlich des Ablebens von Kaiser Wilhelm I. beziehungsweise des Besuchs der Urft-staumauer durch Kaiser Wilhelm II. auf dem Bernersknipp im Kermeter, der heute Teil des Nationalparks Eifel ist, gepflanzt worden sein.

1905 besuchte der Kaiser das spektakuläre Bauwerk in der Nordeifel. Seit kurzem informiert nun eine Tafel am geschichtsträchtigen Ort über das Relikt aus der Kaiserzeit. Diese Tafel ist ein Ausbildungsprojekt von Christina Reuter, die in der Nationalparkverwaltung Eifel zur Kauffrau für Tourismus und Freizeit ausgebildet wird.

Dabei durchläuft die 20-Jährige aus Euskirchen unterschiedliche Fachgebiete des Nationalparkforstamtes. Während ihrer Zeit im Fachgebiet Kommunikation und Naturerleben erarbeitete sie die Text- und Fototafel zu der Geschichte der berühmten Kaiser-Eiche, die nun vor Ort von der Nationalpark-Holzbauwerkstatt aufgestellt wurde und Wanderern Auskunft gibt. Dabei recherchierte Christina Reuter nicht nur in Archiven und sprach mit Geschichtskennern der Region, sondern ließ die Tafel auch im Nationalpark-Design gestalten und mit einem Holzrahmen versehen.

Die Tafel steht nun auf dem Waldrücken des Kermeters, dem Nationalpark-Tor Gemünd und Wolfgarten. Wer sich vor Ort informieren möchte, kann die Kaiser-Eiche auf eigene Faust entdecken, oder sich einer geführten, kostenfreien Rangertour anschließen, die jeden Samstag um 11 Uhr am Nationalpark-Tor Gemünd startet.

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