Kabel liegt nicht tief genug: Zwangspause an der Baustelle

Von: P. St.
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Nicht schlechtes Wetter war der Grund dafür, dass an der Baustelle in Imgenbroich auch am Montag die Arbeit ruhte. Ein fehlerhaft verlegtes Kabel hatte einen Baustopp zur Folge. Foto: P. Stollenwerk

Imgenbroich. Die Bauampel regelt weiter den Verkehr im Ortskern Imgenbroich, auch wenn im Augenblick nicht gebaut wird. Für die Straßenbaustelle auf der B258 in Höhe des Kaisersaals wurde am Donnerstag vorige Woche ein Baustopp verhängt. Seitdem wird verhandelt, wie es weitergeht.

Das Bau-Unternehmen, das um eine schnelle Abwicklung der Maßnahme an dieser sensiblen Stelle bemüht ist, wird zunächst einmal in seiner Planung zurückgeworfen. Dort, wo in wenigen Wochen eine bedarfsorientierte Fußgängerampel errichtet sein soll, die für die Kinder die Schulweg-Sicherheit erhöhen soll, stießen die Bauarbeiter auf ein armdickes Versorgungskabel, das zum Windpark Höfen-Brath führt.

Das Kabel lag nicht in der vorgeschriebenen Tiefe, so dass es nun neu verlegt werden muss. Bis diese Frage und die Frage der Verantwortlichkeit bei Ortsterminen geklärt ist, ruht der Baustellenbetrieb. Monschaus Bürgermeisterin Margareta Ritter hofft aber, dass rasch Einigkeit erzielt wird und die Bautätigkeit am Dienstag nachmittag wieder aufgenommen wird.

Die erforderliche Tieferlegung des Kabels kann aufgrund von Platzmangel nicht in den Nebenanlagen erfolgen, also muss im Bereich der Baustelle die Korrektur nach unten erfolgen. Auch wenn sich Firma beeilt, verlorene Zeit aufzuholen, spricht Margareta Ritter von einer „unbefriedigenden Situation.”

Seit drei Wochen ist die Baustelle in Betrieb, und die anliegenden Geschäfte, Praxen und Gaststätten sehnen das Ende der Bauzeit herbei. 36 Arbeitstage hat die Firma für die Fertigstellung eingeplant. Zum 1. Weihnachtsmarkt-Wochenende in Monschau (28./29. November) soll wieder freie Fahrt herrschen. Ansonsten würde auch es kritisch werden in Imgenbroich. Schon das zurückliegende Halali-Wochenende in Monschau deutete an, wie schnell sich das Chaos einstellen könnte. Bis in die Serpentinen staute sich am Sonntag der Verkehr als Folge der halbseitigen Sperrung zurück.

„Wir haben den Landesbetrieb Straßenbau noch einmal für diese Situation sensibilisiert,” sagt Margareta Ritter, die auch sorgenvoll auf eine andere Baustelle auf der B258 nur wenige Kilometer weiter schaut. Die Dauer-Baustelle zwischen Dreistegen und Perlenau (Hangsicherung) sollte ebenfalls bis zum Weihnachtsmarkt-Beginn fertig sein. Noch kann die Bürgermeisterin nicht so recht glauben, dass dieser Zeitplan auch eingehalten wird.
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