Lammersdorf - Junker will ohne Entlassungen aus der Talsohle

Junker will ohne Entlassungen aus der Talsohle

Von: P. St.
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Trotz Krisenstimmung herrscht Zuversicht: Die Junker-Geschäftsführung mit Dr. Hans Rinnhofer (li.) Alexander Großhäuser und Personalleiterin Karin Hoffmann will mit dem Instrument der Kurzarbeit flexibel auf die Auftragslage reagieren. Foto: P. Stollenwerk

Lammersdorf. Die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise hat die Region längst erreicht. Während einige Unternehmen aus der Metallbranche voll getroffen worden sind, ist das Lammersdorfer Traditionsunternehmen Junker bislang vom teils massiven Auftragsrückgang nur gestreift worden.

„Im Vergleich zu anderen Unternehmen stehen wir noch relativ gut da”, schätzt Dr. Hans Rinnhofer (46), seit August 2008 Vorsitzender der Geschäftsführung, die derzeitige Situation ein.

Der zweitgrößte Arbeitgeber in der Nordeifel musste dennoch auf die abschwächende Nachfrage reagieren. An vier Tagen im April wurde Kurzarbeit in der Edelstahlgießerei angesetzt, im Mai setzt sich dieser Trend fort. 130 der insgesamt 160 Mitarbeiter der Gießerei waren von dieser Maßnahme betroffen.

Mit dem „flexiblen Instrument der Kurzarbeit”, hofft Alexander Großhäuser (51), der stellvertretende Vorsitzende der Geschäftsführung, dass man die Talsohle überwinden kann, zumal Experten inzwischen den Tiefpunkt der Krise erreicht sehen.

536 Mitarbeiter sind derzeit am Standort Lammersdorf beschäftigt; hinzu kommen 160 Beschäftigte im Zweigwerk in Tschechien sowie weitere 100 Mitarbeiter an europäischen und Übersee-Standorten.
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