Jungen entspannen in der Finca von Peter Maffay

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Elf Jungen aus Baesweiler, Monschau, Roetgen und Simmerath konnten jetzt an einer therapeutischen Maßnahme auf Mallorca teilnehmen. Möglich gemacht hat das neben anderen Spendern vor allem die Peter-Maffay-Stiftung. Foto: Städteregion Aachen

Nordeifel. Die Jungengruppe des Amtes für Kinder, Jugend und Familienberatung der Städteregion Aachen konnte einige erlebnisreiche Tage auf Mallorca verbringen. Die elf Jungen im Alter zwischen elf und 15 Jahren konnten dabei auf der Finca Ca‘n Llompart des bekannten und sozial engagierten Rockstars Peter Maffay einige Tage ohne Ängste, Zwänge oder Sorgen verbringen.

Die Kinder und Jugendlichen stammen aus Baesweiler, Monschau, Roetgen und Simmerath. Neben dem gesponserten Aufenthalt durch die Stiftung konnten die restlichen angefallenen Kosten der Reise komplett durch großzügige Spenden des Jugendhilfevereins „Bungee“, der Baesweiler Bürgerstiftung sowie des Lionclubs Monschau aufgebracht werden.

Von der Schule freigestellt

Auch die Rektoren verschiedener Schulen trugen zum Gelingen bei, indem sie ihre Schüler für diese außergewöhnliche therapeutische Maßnahme vom Unterricht freistellten.

Die Peter-Maffay-Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, jungen Menschen, die einer nachhaltigen seelischen oder körperlichen Belastung ausgesetzt sind, die Möglichkeit zu geben, in einer anderen Umgebung auszuspannen. Die Jungen sind alle in der Betreuung durch das Amt für Kinder, Jugend und Familienberatung der Städteregion Aachen. Die seit 2012 bestehende Gruppe mit Ihren Leitern Peter Conrads und Monika Gisbertz sowie Marc Strauch vom Jugendamt wurde vor Ort in allen Fragen von den Angestellten der Stiftung tatkräftig unterstützt.

So blieb allen Teilnehmern ein gelungener Aufenthalt mit vielen Eindrücken in Erinnerung, den sie nicht vergessen werden. Es gab jeden Tag glückliche Gesichter, und an manchem Abend saß die Gruppe lange im fröhlichen Gespräch und Spiel beisammen.

Durch immer wiederkehrende Einheiten wie Feedback-Runden oder Vertrauensspiele, aber auch durch alltägliches Erleben wie gemeinsame Mahlzeiten, wuchsen die Gemeinschaft und das „Wir-Gefühl“ unter den Jungen. Jeder half mit, und für manchen war es das erste Mal, dass man als „Mann“ auch kochen konnte. „Die Teilnehmer erleben neben den Freizeitaktivitäten – die auch nicht zu kurz kommen – neue Formen des gemeinschaftlichen Umgangs miteinander. Sie haben bei der mehrtägigen Reise gegenseitige Rücksichtnahme gelernt, aber auch anderen Menschen zu vertrauen“, stellen Peter Conrads und Marion Gisbertz fest. „Für die Jugendhilfe ist das private Engagement von Menschen wie Peter Maffay und gemeinnützigen Stiftungen von unschätzbarem Wert. Diese Maßnahmen wäre mit kommunalen Mitteln nicht durchzuführen gewesen. Wir sind sehr froh, dass wir dieses kurzfristige Angebot nutzen konnten“, so Marc Strauch.

Zum Abschluss machte die Reaktion eines der älteren Jugendlichen klar, wie nachhaltig die Maßnahme war: „Das war eines meiner schönsten Erlebnisse. Jetzt spar‘ ich für den Führerschein und danach sofort für Mallorca. Ich will da noch mal hin. Danke, dass ich das erleben durfte.“

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