Nordeifel - Junge Union fordert bessere Anbindung nach Aachen

Junge Union fordert bessere Anbindung nach Aachen

Von: ag
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Nordeifel. Den Unmut der Jungen Union Monschauer Land (JU) über die Busanbindung nach Aachen bringt deren Vorsitzender, Nicolas Lunz, in einem Schreiben an den Städteregionsrat, die Bürgermeisterin von Monschau, den Bürgermeister von Simmerath und an den CDU-Fraktionsvorsitzenden von Roetgen zum Ausdruck.

Im Rahmen der letzten Vorstandssitzung der Jungen Union sei auch das Thema „Busanbindung / Verkehrsanbindung nach Aachen“ sehr lebendig diskutiert worden. Dabei hätten viele Jugendliche ihren Unmut hinsichtlich der Busanbindung und der starken Verkehrsbelastung gerade während des Berufsverkehrs (6.30 bis 8.30 Uhr und 16 bis 17.30 Uhr) geäußert, schreibt Lunz.

An der RWTH Aachen gebe es zurzeit 44.000 Studierende. Hierzu zählten viele Studenten, die entweder ihren Wohnsitz in den Nordeifel-Kommunen (Simmerath, Roetgen, Monschau) haben oder ursprünglich aus einer der drei Gemeinden stammen. Des Weiteren zähle die RWTH Aachen mit rund 14.000 Beschäftigten auch zu den größten Arbeitgebern der Stadt Aachen.

Die Hochschule sei momentan aber nur durch ein Umsteigen am Bushof Aachen zu erreichen. Außerdem würden die Busfahrten sehr lange dauern, erklärt Lunz und zählt einige Beispiele auf: von Simmerath Bushof bis Aachen Templergraben 1:25 Stunden (zweimal umsteigen), von Roetgen Post bis Aachen Templergraben eine Stunde, von Monschau Parkhaus bis Aachen Templergraben 1:30 Stunden (zweimal umsteigen).

„Diese langen Fahrtzeiten, die während des Berufsverkehrs meistens noch 20 Minuten länger dauern, sind für viele Bürger der Monschauer Gemeinden Gründe, den Wohnsitz aufzugeben und eine Wohnung in Aachen anzumieten oder mit ihrem privaten KFZ die Fahrtstrecke zurückzulegen und auf öffentliche Verkehrsmittel zu verzichten. Hierdurch wird also der ohnehin schon überlastete Wohnungsmarkt in Aachen noch mehr belastet. Eine Kürzung der Fahrtzeit und auch die Reduzierung der Umstiege würde diese Lage deutlich verbessern“, schreibt der Vorsitzende der JU.

Daher schlage die JU vor, eine Direktverbindung/Schnellbuslinie von Roetgen aus über Siegel, den Madrider Ring, die Krefelder Straße bis zur RWTH Aachen einzurichten. Die Linie solle auch über die Krefelder Straße verlaufen, da auch hier große Arbeitgeber, wie beispielsweise das Finanzamt liegen.

„Wir möchten Sie daher mit diesem Schreiben dazu aufzufordern, sich in weiterführenden Gesprächen, wie zum Beispiel mit dem AVV, aktiv dafür einzusetzen, dass diese Linie beraten wird und eine Lösung für das zuvor genannte Problem gefunden wird“, heißt es in dem Schreiben.

Diskussionsrunde geplant

Es sei auch nicht im Interesse der JU, „dass die Hauptstraße in Roetgen auch noch mit weiteren Ampeln bestückt wird, da sich hierdurch der Verkehrsweg noch einmal deutlich verlängern würde“. Daher bitte man im Sinne der Jugend des Monschauer Landes darum, sich dafür einzusetzen, „dass keine Ampeln oder andere verkehrsbehindernde Maßnahmen auf der Strecke nach Aachen installiert werden“.

Im kommenden Jahr will die JU eine Diskussionsrunde mit Jugendlichen und Verantwortungsträgern der Gemeinden sowie dem AVV veranstalten.

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