Junge Schützen beweisen ihre Treffsicherheit

Von: peo
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Verabschiedung der amtierenden und Inthronisation der neuen Majestäten: Rolf Drescher mit den scheidenden Regentinnen Michelle Heck und Sarah Hermanns, den neuen Bezirksjungschützenprinzen Matthias Sienkiewicz und Maik Kopic sowie Bezirksjungschützenmeister Christian Gollub und Gemeindereferent Sven Riehn. Foto: Peter Offermann

Kesternich. „Eine sehr gute Stimmung, Glück mit dem Wetter, 70 Teilnehmer über den Tag verteilt. Ich bin sehr zufrieden“, so lautete das Resümee von Bezirksjungschützenmeister Christian Gollub, der unter dem Motto „Spiele-Olympiade“ zahlreiche Jungschützengruppen aus dem Monschauer Bezirksverband zum 32. Bezirksjungschützentag rund um die Kesternicher Kirche sowie das Vereinslokal Jousten eingeladen hatte, um die neuen Bezirksmajestäten zu ermitteln.

Zuerst stand das Pokalschießen in der Schüler- und Jungschützenklasse auf dem Programm. Hier konnten sich jeweils drei Schülerschützen und drei Jungschützen für das Diözesanpokalschießen in Viersen-Rahser qualifizieren.

Im Mannschaftsschießen auf die Glücksscheibe sicherte sich die Schützenjugend der St.-Hubertus-Schützenbruderschaft Höfen den begehrten, von Ehrenbezirksjungschützenmeister Helmut Kaulard gestifteten Wanderpokal.

Anschließend wurden der neue Bezirksschülerprinz sowie der neue Bezirksjungschützenprinz per Vogelschuss ermittelt. Bei den Schülern sicherte sich Matthias Sienkiewicz von den St.-Hubertus-Schützen Kesternich mit dem 101. Schuss die neue Regentschaft. Neuer Bezirksjungschützenprinz wurde Maik Kopic von den St.-Josef-Schützen Rollesbroich nach dem 71. Treffer.

Im Anschluss folgten die Wettbewerbe um den Wanderpokal der Spieleolympiade. Hier war weniger die Treffsicherheit mit den Schusswaffen gefragt. In mehreren Spielen wie Kegeln, Bierkistenstapeln, Schätzspielen und dem Heißen Draht setzte sich die Schützenjugend der St.-Josef-Schützenbruderschaft Rollesbroich vor der St.-Hubertus-Schützenbruderschaft Höfen und dem Team I der St. Lambertus-Schützenbruderschaft Kalterherberg durch.

Anschließend fand die Jugendmesse mit Segnung der Schärpen durch Gemeindereferent Sven Riehn und die Inthronisation der neuen sowie die Verabschiedung der amtierenden Majestäten in der Kesternicher Pfarrkirche statt. Hier war es Bezirksjungschützenmeister Christian Gollub ein besonderes Anliegen, den scheidenden Majestäten Sarah Hermanns und Michelle Heck für ihren Einsatz zu danken und „das sie den BdSJ im letzten Jahr so gut vertreten haben“.

Gleichzeitig führte er die neuen Regenten in ihr Amt ein und wünschte ihnen ein schönes Jahr und besonders viel Glück bei den Diözesanjungschützentagen in Viersen-Rahser. Zum Abschluss fand man sich zur feierlichen Ehrung im voll besetzten Kesternicher Pfarrheim ein.

„Auch von meiner Seite aus möchte ich vorab die Gelegenheit nutzen, besonders im Namen des Bezirksverbandes den neuen Bezirksjungschützenprinzen herzlich zu gratulieren“, so Bezirksbundesmeister Kurt Bongard, der die versammelten Schützen zur Ehrung der Sieger der Bezirksmeisterschaften und der Wintervergleichswettkämpfe begrüßte.

Besonders freute ihn, dass zu dieser Veranstaltung von Jahr zu Jahr immer mehr Schützen erscheinen um sich die Pokale – in diesem Jahr die stattliche Zahl von 85 – persönlich abzuholen. An den Wintervergleichswettkämpfen, die in der Zeit von Oktober bis Ende März stattfinden und zeigen, dass die Schützen nicht nur in den Sommermonaten aktiv sind, nahmen insgesamt 280 Teilnehmer teil.

„38 Mannschaften, darunter 24 aufgelegt schießend in den Klassen A bis D, fünf Jugendmannschaften, drei freihändig schießend sowie fünf mit der Pistole – dass sind schon stolze Zahlen“, so Bongard weiter.

Besonders abgesahnt haben hier die St.-Hubertus-Schützen aus Höfen. Neben der gemeinsamen Pflege des Schießsports stehen aber auch das gesellige Miteinander, die Brauchtumspflege und das soziale Engagement im Vordergrund.

So sind die Höfener Schützen beispielsweise seit Jahren eng in die dortige Kinderkommunion eingebunden. Ebenfalls seit einiger Zeit sind die Schützen bundesweit bei der eigens organisierten Altkleidersammlung aktiv. Die hieraus erzielten Erlöse werden an Kinderhospize gespendet.

Und auch wenn die Vereine grundsätzlich auf soliden Beinen stehen. Jeder, der am Schützenwesen interessiert ist und dieses näher kennenlernen möchte, ist herzlich willkommen.

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