Jugendraum hat den ersten Test bestanden

Von: aj
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Glückliche Gesichter nach getaner Arbeit: Der Konzener Jugendraum (JuRaKo) erstrahlt in neuem Glanz. Foto: Aline Jansen

Konzen. Es hat viel Zeit gekostet, aber die Mühe hat sich gelohnt - der Konzener Jugendraum (JuRaKo) erstrahlt in neuem Glanz. Nach über einem halben Jahr Arbeit konnte das Ergebnis endlich präsentiert werden.

Rund 40 Interessierte aller Altersklassen hatten sich zu einer kleinen Einweihungsfeier getroffen und wurden von JuRaKo-Vertreter Micha Kreitz herzlich willkommen geheißen, dessen besonderen Dank sich an die Sponsoren richtete, die das Vorhaben erst ermöglicht hatten.

Danach gab er das Wort an Peter Conrads, den Leiter der Jugendgruppe (deren Name zur Zeit noch nicht feststeht), der von der tollen Zeit erzählte, die er mit den Jugendlichen während der Neugestaltung des Raumes unter der Konzener Grundschule verbringen durfte und bedankte sich bei allen, die mit ihrer Motivation („Macht einfach mal, wir werden auf jeden Fall hinter euch stehen.”) das Vorhaben begleitet hätten.

Andrea Gillessen, Alina Jansen, Simone und Katharina Krings, Maik Krings, Janis Vanmaris sowie Dominik Huppertz entrümpelten mit ihrem Gruppenleiter den lange Zeit leerstehenden und kahlen Raum im Keller des Grundschulgebäudes, strichen ihn an, stellten neue Möbel und sogar eine Küchenzeile auf und konnten so eine kleine aber sehr gemütliche „Wohlfühlecke” schaffen.

Pfarrer Karl-Heinz Stoffels segnete den neuen Jugendraum ein und testete damit gleich einmal „ob die Farbe auch wasserfest sei”, wie er lachend sagte.

Nachdem die Farbe dem Test stand gehalten hatte, ging der Abend mit einem gemütlichen Beisammensein bei Limonade, Gummibärchen und Chips weiter.

In wenigen Wochen wird die Umgestaltung abgeschlossen sein, aber zuvor werden sich Martin Krings und Lothar Lutterbach noch um die Funktionstüchtigkeit der Küche und des Fernsehers sowie um den Internetanschluss bemühen.

In Zukunft soll der Raum dann von jedermann genutzt werden können. Die Jugendgruppe wird einen Raumplan einrichten und festlegen wer wann seine Zeit dort verbringen kann.

Das Projekt „Jugendraum” ist aber nicht die einzige Idee, den die Jugendlichen zur Zeit verfolgen, denn sie wollen sich auch in der Kirche engagieren. Sie werden weiterhin Jugendgottesdienste organisieren. Einer hat bereits stattgefunden und kam bei der Gemeinde sichtlich gut an - am Ende der Messe gab es sogar „Standing Ovations”.

Außerdem sollen in der bevorstehenden Adventszeit Meditationen angeboten werden.

Der gute Ruf der fleißigen Gruppe ist sogar über die Grenzen der Eifel hinausgedrungen und so gab es schon eine Anfrage einer Aachener Kindertagesstätte, ob sie keine Lust hätten, ihnen einmal einen Besuch abzustatten.
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