Jugendfeten finden vielleicht im Gewerbegebiet Rollesbroich statt

Von: dm
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Freie Grundstücke gibt es noch genug im Gewerbegebiet Rollesbroich: Nach den Vorstellungen der CDU Simmerath wäre hier auch ein guter Platz, um „Räumlichkeiten” für Jugendfeten zu errichten - falls sich ein Investor findet.

Simmerath. Gesucht wird ein Investor, der bereit ist, „Räumlichkeiten” als Treffpunkt für die Jugend zu bauen und zu betreiben. Das notwendige Grundstück für diese „Räumlichkeiten” stellt die Gemeinde Simmerath zur Verfügung, und zwar im hinteren Bereich der Siemensstraße im Gewerbegebiet in Rollesbroich.

In diesen „Räumlichkeiten” sollen Jugendliche dann ihre Feten feiern und Discos abhalten können.

Mit diesem Thema hat sich nun auch der Strukturausschuss beschäftigt, Anlass dazu war ein Antrag der CDU-Fraktion: Die Gemeinde solle im Gewerbe- und Industriegebiet Rollesbroich ein Grundstück bereitstellen, auf dem dann ein „Gebäude zur Durchführung von Veranstaltungen für Jugendliche” errichtet werden könne.

In der Gemeinde Simmerath wie in der Nordeifel überhaupt gebe es immer weniger Räume für Feten und andere Veranstaltungen für Jugendliche, beklagt die CDU-Fraktion, die Folge: „Unsere Jugendlichen müssen immer öfter weite Fahrten nach Aachen und darüber hinaus zurücklegen, um Veranstaltungen für Jugendliche besuchen zu können.”

Karl-Heinz Hermanns, Beigeordneter und CDU-Bürgermeisterkandidat, hatte unlängst auf einer Parteiversammlung versichert, „massiv in die Zukunft” der Kinder und Jugendlichen investieren zu wollen. Dazu gehöre dann auch ein Gebäude für Jugendfeten. Für die CDU-Fraktion ist aber klar, dass „ein Verein oder ein Privatmann” dieses Gebäude errichten soll. Ziel sei es, so die Fraktion in ihrem Antrag, den Jugendlichen „neue, dauerhafte Möglichkeiten zum Besuch von Feten” zu bieten.

Dass für die Jugendlichen „etwas” geschaffen werden muss, das will auch die SPD, wie Marlis Titz nun im Strukturausschuss betonte. Die SPD aber setzt Bedingungen: Der neue Antoniushof in Rurberg und die „Tenne” in Eicherscheid seien „interessant” für Jugendveranstaltungen, beide Einrichtungen müssten aber die Chance haben, sich selbst zu tragen. Zudem sei fraglich, ob für eine weitere Einrichtung ein Investor zu finden sei.

Die Gemeinde Simmerath, so entgegnete Beigeordneter Hermanns, müsse aber deutlich machen, dass sie für eine weitere Einrichtung ein Grundstück zur Verfügung stellen wolle, sonst sei es nicht möglich, einen Investor zu suchen und zu finden.

Hermanns betonte: Die Gemeinde selbst werde keine Halle bauen, sie habe aber die „Pflicht, eine Grundvoraussetzung” für eine weitere Jugendeinrichtung zu schaffen. Erst nach einem entsprechenden Beschluss des Ausschusses könne die Verwaltung tätig werden und „Ausschau nach konkreten Investoren” halten.

Heribert Vroemen von der UWG plädierte dafür, die neue Einrichtung, wenn sie denn geschaffen werden könne, „allen Bürgern in der Gemeinde zugänglich zu machen”, also auch Erwachsenen. Für sie, so regte er an, könnten dort zum Beispiel „Filme gezeigt” werden.

Notwendig sei jedoch eine „vernünftige Busverbindung”. Ralph Löhr (CDU) warnte davor, schon jetzt Einzelheiten festzulegen, dies müsse „dem Investor überlassen werden”, der Ausschuss könne jedoch „ein Zeichen setzten, etwas für die Jugendlichen tun zu wollen”.

Schließlich stimmte der Strukturausschuss dem Antrag zu, für den Bau von „Räumlichkeiten” im Gewerbegebiet in Rollesbroich ein Grundstück zur Verfügung zu stellen.
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